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IPS - Information Portal Suite, die bibliothekarische Portal-Software

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IPS ist eine Portalsoftware, die überwiegend im bibliothekarischen Bereich eingesetzt wird. IPS erschließt verschiedenste Datenquellen über eine einheitliche Oberfläche. IPS ist sowohl für eine Metasuche einsetzbar wie auch für Suchmaschinentechnologie oder eine Kombination aus beidem.

Im Rahmen der Digitalen Bibliothek NRW wurden bisher 450 Datenbanken in die Metasuche integriert, aber auch der Zugriff auf Suchmaschinen oder Suchmaschinen-Föderationen wurde realisiert (z.B. in vascoda oder in DigiBib Release 6).

Weitere Schnittstellen erlauben die Integration externer Systeme auch abseits der Metasuche. Zum Beispiel wurden für das hbz-eigene Linkverwaltungssystem DigiLink sowie für EZB und DBIS Browsing-Oberflächen über die Schnittstellen der genannten Dienste nahtlos in DigiBib Release 6 integriert.
Ebenso wird der Bestell-Workflow der Online-Fernleihe (ZFL-Server) mit IPS-Mitteln innerhalb des DigiBib-Portals visualisiert.

IPS besitzt ein großes Maß an Offenheit und Flexibilität. Über eine flexible Templating-Umgebung können unterschiedlichste Oberflächen mit frei gestaltbaren Workflows erzeugt werden. Funktionale Erweiterungen des Basis-Systems sind auf mehreren Wegen möglich und erlauben z.B. die einfache Einrichtung von openURL- und OpenSearch-Diensten.

Die Anbindung lokaler Nutzerdatenbanken, aber auch eine Implementation als Shibboleth-Service-Provider (realisiert bei vascoda oder im lokalen Portal der UB Freiburg) sind möglich, so dass für authentifizierte Nutzer der Zugriff auf lizenzpflichtige Datenbanken oder lokale Bestände angeboten werden kann.
Die IPS kann in einer Instanz mehrere unterschiedlich konfigurierbare Standorte verwalten, innerhalb derer über Benutzergruppen weitere Rechteverwaltungen möglich sind.

In ihrem „Kölner Bibliothekskatalog“, der auf IPS basiert, hat die USB Köln den eigenen WebOPAC vollständig integriert. In dem Portal können die Nutzerinnen und Nutzer über einen Einstiegspunkt auf das vollständige Bibliotheksangebot und ihre persönlichen Bibliotheksdaten zugreifen.

Bei der im hbz betriebenen Digitalen Bibliothek werden parallel über 120 lokale Sichten für über 200 Kunden betrieben. Dies zeigt die hohe Skalierbarkeit der WorkflowsSoftware. Sie kann parallel auf mehreren Rechnern laufen und erreicht somit eine hohe Ausfallsicherheit.

Technische Voraussetzungen

Die Portalsoftware IPS ist ursprünglich ein Produkt der Firma IHS Technologies. Das hbz hat für das Land Nordrhein-Westfalen 2005 das alleinige Lizenzrecht für den gesamten deutschsprachigen öffentlichen Bereich und das Recht an den Sourcen erworben. Aus dem Erwerb der Lizenz gingen eine Reihe von Bibliotheksanwendungen hervor - teilweise in enger Kooperation mit dem hbz.

Sollten Sie Interesse an der Nutzung der IPS Software auf Kooperations- oder Kostenbasis haben, sprechen Sie uns an.

Neben einer Nutzung der IPS-Basissoftware besteht auch die Möglichkeit, die Funktionen, Schnittstellen und Datenbankkonfigurationen, die im Rahmen von vascoda und DigiBib durch das hbz erstellt wurden, als Grundstock für ein eigenes Portal zu übernehmen.


Kontakt

Christine Baron
Tel.: 0221 / 400 75 - 189
E-Mail: baron@hbz-nrw.de
hbz, Web-Redaktion
Zuletzt verändert: 17.04.2009 17:36