Über die ÖBS
Die Infrastruktur der DBS hinsichtlich der Datenhaltung und der vorhandenen Auswertungswerkzeuge soll den österreichischen Bibliotheken auf der Basis eines Vertrages zwischen dem hbz in Köln als Dienstleister für die DBS und der OBVSG in Wien zur Verfügung stehen. Die österreichischen Bibliotheken benutzen die Fragebögen der DBS, um eine Vergleichbarkeit der Daten sicher zu stellen und eine länderübergreifende Online-Auswertung möglich zu machen. Darüber hinaus erstellt das hbz eine Webpräsenz für eine Österreichische Bibliothekstatistik (ÖBS), von wo aus die jährlichen Gesamtauswertungen und das Online-Auswertungswerkzeug Variable Auswertung zugänglich gemacht wird. Sie dient ferner der Kommunikation der österreichischen Bibliotheken mit der ÖBS-Redaktion beim hbz und als Informationsquelle über gültige Fragebögen, Erfassungszeiträume und den Redaktionsschluss für die verbindliche Veröffentlichung der jährlichen Gesamtauswertungen.
Die Teilnahme der österreichischen Bibliotheken ist wie die der deutschen freiwillig. Die ÖBS steht zu den Konditionen dieses Vertrages allen österreichischen Bibliotheken offen.
Für die Öffentlichen Bibliotheken Österreichs unterhält der Büchereiverband Österreichs eine Statistik. Es wird angestrebt, auch diese Daten zukünftig in der ÖBS anzubieten.
Eine Beteiligung an den Steuerungsgruppen der DBS, welche für die Ausarbeitung der Fragebögen zuständig sind, ist ausdrücklich erwünscht und mit einer Quota von zwei österreichischen Repräsentanten pro Steuerungsgruppe vorgesehen. Über die Kandidatur einer österreichischen Repräsentantin / eines österreichischen Repräsentanten für den Vorsitz einer DBS-Steuerungsgruppe entscheidet diese.
Die Grundlage ist die DBS
Die DBS basiert auf einheitlichen Definitionen (ISO 2789 "Internationale Bibliotheksstatistik") und ermöglicht einen Leistungsvergleich an Hand von statistischen Daten in den Bereichen Ausstattung, Bestand, Entleihungen, Ausgaben, Finanzen und Personal.
Die Teilnehmer
Derzeit umfasst die DBS rund 10.400 Bibliotheken. Für das Berichtsjahr 2010 haben rund 8.500 Bibliotheken ihre statistischen Daten an die DBS
gemeldet, darunter mehr als 8.200 Öffentliche Bibliotheken, 241
Wissenschaftliche Universal- und Hochschulbibliotheken sowie 190
Wissenschaftliche Spezialbibliotheken.
In der ÖBS 2010 haben von insgesamt 34 teilnehmenden Bibliotheken 16 österreichische
Universitätsbibliotheken und 9 Fachhochschulbibliotheken
sowie 1 Wissenschaftliche Spezialbibliothek statistische Daten erhoben.
Seit dem Berichtsjahr 2008 können auch österreichische Bibliotheken aus dem wissenschaftlichen Bereich in der Bibliotheksstatistik ausgewertet werden.
Hier finden Sie den Vortrag von Herrn Robert Schiller "Österreichische Bibliotheksstatistik - das erste Berichtsjahr aus der Sicht der österreichischen Universitäts- und Fachhochschulbibliotheken" vom
99. Bibliothekartag in Leipzig 2010 (URL: http://www.opus-bayern.de/bib-info/volltexte/2010/868/).
Viele Vorteile für Bibliotheken
Die DBS/ÖBS liefert verlässliche Kennzahlen für die Position der Bibliothek, sowohl im Vergleich mit anderen Einrichtungen als auch im Verlauf der Berichtsjahre. Weitere Vorteile finden Sie bei den Informationen zur Teilnahme und in unserem Flyer.
Fragen an die ÖBS-Redaktion
Bitte senden Sie Ihre Anfrage (gegebenenfalls unter Angabe Ihrer DBS-ID-Nummer) per E-Mail an oebs@hbz-nrw.de.
Kontakt
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Dr.
Ronald M. Schmidt
Tel. +49-221 / 400 75 - 132 E-Mail : schmidt@hbz-nrw.de |
Susanne Stirnagel
Tel. +49-221 / 400 75 - 185 E-Mail : stirnagel@hbz-nrw.de |