From: xxxxx (Heinz Marloth)
 Date: 28 Jan 2002 22:13 GMT
 Subject: Re: Diskussion im Gemeinderat
 
 
 
 
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 Content-Transfer-Encoding: Quoted-Printable
 
 "Regina Siller" xxxxx schrieb:
 > Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 > in der n=E4chsten Gemeinderatssitzung von Langenargen Mitte Februar wird
 > unsere B=FCcherei Thema wohl harter Verhandlungen=20
 [ ..... ]=20
 > Regina Siller
 
 Liebe Regina Siller
 
 ich sch=E4tze ihre arbeit in langenargen sehr,
 die dank Internet von jedermann zur kenntnis
 genommen und verfolgt werden kann.
 
 trotzdem werden sie bei der sitzung ihres
 gemeinderats auf dessen wohlwollen angewissen
 sein. wie ich heute schon an anderer stelle
 klargelegt habe, ist der unterhalt ihrer
 b=FCcherei eine freiwillige leistung der
 gemeinde, zu der sie nicht verpflichtet ist.
 wenn die kasse leer ist, kann sie ihre
 b=FCcherei letztendlich auch schliessen.
 
 das h=F6rt sich hart an, ist aber eine folge
 der tatsache, dass wir in deutschland kein
 bibliotheksgesetz haben, in dem aufgaben,
 strukturen, organisation und finanzierung
 von bibliotheken geregelt sind.
 die engl=E4nder haben ihr bibliotheksgesetz
 in regelm=E4ssig aktualisierter form seit
 1850 ! unsere nachbarl=E4nder haben auch
 entsprechende gesetze.
 
 warum das deutschen bibliothekaren und ihren
 verb=E4nden bisher nicht aufgefallen ist,
 kann ich nicht sagen.
 es kann ja auch niemand sagen, warum den
 deutschen bibliothekarInnen bisher nicht
 aufgefallen ist, dass bei deutschen
 sch=FClern die lesef=E4higkeit ernsthafte m=E4ngel
 aufweist. nachzulesen ist das bei PISA.
 
 hier wird in zukunft einiges zu tun sein.
 wenn sie daran mitwirken, dann VIEL ERFOLG !
 
 MfG   H.M.
 --
 xxxxx --__Next_1012256001_Part24__
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 &quot;Regina Siller&quot; xxxxx schrieb:
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 &gt; Liebe Kolleginnen und Kollegen,
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 &gt; in der n&#228;chsten Gemeinderatssitzung von Langenargen Mitte Februar=
  wird
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 &gt; unsere B&#252;cherei Thema wohl harter Verhandlungen=20
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 [ ..... ]=20
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 &gt; Regina Siller
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 Liebe Regina Siller
 </b></font><br>
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 ich sch&#228;tze ihre arbeit in langenargen sehr,
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 die dank Internet von jedermann zur kenntnis
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 genommen und verfolgt werden kann.
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 trotzdem werden sie bei der sitzung ihres
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 gemeinderats auf dessen wohlwollen angewissen
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 sein. wie ich heute schon an anderer stelle
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 klargelegt habe, ist der unterhalt ihrer
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 b&#252;cherei eine freiwillige leistung der
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 gemeinde, zu der sie nicht verpflichtet ist.
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 wenn die kasse leer ist, kann sie ihre
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 b&#252;cherei letztendlich auch schliessen.
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 das h&#246;rt sich hart an, ist aber eine folge
 </i></font><br>
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 der tatsache, dass wir in deutschland kein
 </i></font><br>
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 bibliotheksgesetz haben, in dem aufgaben,
 </i></font><br>
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 strukturen, organisation und finanzierung
 </i></font><br>
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 von bibliotheken geregelt sind
 </i></font><font face=3D"Tahoma" size=3D2>
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 die engl&#228;nder haben ihr bibliotheksgesetz
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 in regelm&#228;ssig aktualisierter form seit
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 1850 ! unsere nachbarl&#228;nder haben auch
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 entsprechende gesetze.
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 warum das deutschen bibliothekaren und ihren
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 verb&#228;nden bisher nicht aufgefallen ist,
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 kann ich nicht sagen.
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 es kann ja auch niemand sagen, warum den
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 deutschen bibliothekarInnen bisher nicht
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 aufgefallen ist, dass bei deutschen
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 sch&#252;lern die lesef&#228;higkeit ernsthafte m&#228;ngel
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 aufweist. nachzulesen ist das bei PISA.
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 hier wird in zukunft einiges zu tun sein.
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 wenn sie daran mitwirken, dann VIEL ERFOLG !
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 MfG   H.M.
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 From: Anja Stock & Guido =?iso-8859-1?Q?H=F6lker?= xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 23:08:07 +0100
 Subject: Re: Erfahrungen mit =?iso-8859-1?Q?Nutzungsgeb=FChren?=
 
 
 
 Hallo Herr Reisser!
 
 In Schwerte (NRW, 50.000 EW) wwerden seit 1996 Lesejahresgebühren
 erhoben. Erwachsene zahlten DM 12,- bis 2001, seit 2002 € 9,-. Die
 üblichen Sondergruppen zahlen die Hälfte, Kinder und Jugendliche bis 18
 Jahren nutzen die Bibliothek kostenlos. Letzteres ist meiner Ansicht
 nach enorm wichtig, denn Jugendliche zahlen zwar für eine Kinokarte viel
 Geld, nicht aber für Bildung, die sie meist als lästig und anstrengend
 empfinden.
 
 In der Gebühr ist die Nutzung aller Medien (Ausnahme Internet)
 enthalten, weil wir nicht das Personal haben, an der Verbuchungstheke
 zusätzlich pro entliehenem Medium Geld zu kassieren.
 Mit der Gebühreneinführung wurde die CD-ROM als Ausleihmedium
 eingeführt. Trotzdem sank die Zahl der angemeldeten Leser um 10%. Im
 Jahr 2001 mußten zudem die Öffnungszeiten reduziert werden, was weitere
 15% der Kunden zum Rückzug veranlaßte. Mit der Gebührenerhöhung in
 diesem Jahr wurde die DVD in die Ausleihe gebracht. Der Erfolg ist noch
 nicht meßbar.
 
 Generell bleibt die Frage: Ist die Leistumng der Bibliothek so gut, daß
 Lesegebühren gerechtfertigt sind? Wenn ja, kann die Bibliothek eventuell
 mit dem Stadtrat einen Leistungsstandart beschließen, dessen
 Unterschreitung die Abschaffung der Gebühren nach sich zöge, um eben
 diesen Standart zu sichern.
 
 Herzliche Grüße    Anja Stock, Stadtbücherei Schwerte
 

 From: xxxxx (Heinz Marloth)
 Date: 28 Jan 2002 20:04 GMT
 Subject: Re: Erfahrungen mit =?ISO-8859-1?q?Nutzungsgeb=FChren?= 
 
 
 
 
 --__Next_1012248297_Part32__
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 "Michael Reisser" xxxxx schrieb:
 > liebe Kolleginnen und Kollegen!
 > In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile des Gemeinderates die E=
 inf=FChrung von Geb=FChren (12 Euro pro Jahr) f=FCr die =F6rtliche Stadtbib=
 liothek (=FCbrigens bei gleichzeitiger K=FCrzung des Medienetats um 25 Proz=
 ent).
 > Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig zu einer abendlichen D=
 iskussionsveranstaltung (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Geb=FChren und Eta=
 tk=FCrzung eingeladen (der Ordnung halber will ich doch erw=E4hnen, dass ic=
 h im Wahlkreis Reutlingen als SPD-Bewerber im Herbst f=FCr den Deutschen Bu=
 ndestag kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde der Stadtbiblio=
 thek, SPD-Gemeinder=E4te - durch mein Kommen zus=E4tzliche Publizit=E4t ver=
 sprechen).
 > Mein "Part" wird an diesem Abend sein, die Funktion =D6ffentlicher Biblio=
 theken zu erl=E4utern, oder zugespitzt die These zu untermauern: =D6ffentli=
 che Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte W=E4rmestuben mit kos=
 tenloser Buchausleihe.=20
 > Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die (=FCberwiegend schlechte) =
 Erfahrungen mit Geb=FChren gemacht haben, mir fehlt aber dennoch der =DCber=
 blick. Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Gr=F6=DFe, die in den letzt=
 en 10 Jahren mit Geb=FChren konfrontiert wurden, mir kurz folgende Informat=
 ionen zukommen zu lassen:
 > +++ Geb=FChr(en):=20
 > + Wann eingef=FChrt?=20
 > + Art der Geb=FChr (pauschal, pro Ausleihe, f=FCr bestimmte Medien/Dienst=
 leistungen)=20
 > + H=F6he der Geb=FChr(en)
 > + Einschr=E4nkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner, Zivis/Wehrdienstleisten=
 de, sozial Schwache)
 >=20
 > +++ Auswirkungen:
 > + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere Reaktionen/Folgen
 > + wurden Geb=FChren darauf hin beibehalten, modifiziert, abgeschafft?
 >=20
 > ++ Kontext:=20
 > + Gab es irgendwelche Ma=DFnahmen, die die Geb=FChren "relativieren", als=
 o z.B. Neubau, Anbau oder Umbau, neue Angebote (DVD, Internet, Multimedia-P=
 Cs) oder Dienstleistungen?
 > [ ..... ]=20
 > Michael Reisser - Redaktion BuB=20
 
 Lieber Michael Reisser
 
 es freut mich, dass sie f=FCr ein politisches
 mandat kandidieren. viel erfolg dabei !
 dann k=F6nnte der einfluss des bibliothekswesens
 auf die politik verbessert werden.
 m.w. haben wir in deutschland bisher nur einen
 bibliothekar als MdL.
 
 die von ihnen aufgeworfenen fragen w=E4ren
 allerdings klassische aufgaben f=FCr die
 bibliothekswissenschaftliche forschung, die
 sich damit gr=FCndlich zu befasse nh=E4tte.
 dass wir so etwas nicht haben, wissen sie.
 
 bei der veranstaltung, zu der sie eingeladen=20
 sind, k=F6nnen sie vielleicht etwas erreichen,
 kommen aber nicht um die tatsache herum,
 dass die bibliotheken *freiwille* leistungen
 der st=E4dte und gemeinden sind. bei knapper
 kasse k=F6nnen die gelder gek=FCrzt oder sogar
 ganz gestrichen werden.
 es ist m=FCssig zu streiten, wer hieran
 schuld ist. ein teil der schuld tragen
 die bibliothekatischen verb=E4nde, die seit
 jahrzehnten schlafen und bisher nicht in der
 lage waren, bibliotheksgesetze anzuregen und=20
 f=FCr ihre verabschiedung zu sorgen, in den
 aufgaben, strukturen, organisation und=20
 finanzierung von bibliotheken gesetzlich
 geregelt werden. andere europ=E4ische l=E4nder
 (die engl=E4nder seit 1850 !) haben so etwas.
 wir sind also nicht nur gem=E4ss PISA auf den
 hinteren pl=E4tzen.
 
 vielleicht wird es  besser, wenn MdB Reisser
 in den zust=E4ndigen gremien wirken kann.
 hierzu viel erfolg und gutes gelingen !
 
 MfG   H.M.
 --
 xxxxx --__Next_1012248297_Part32__
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  Charset="ISO-8859-1"
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 e">
 </head>
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 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &quot;Michael Reisser&quot; xxxxx schrieb:
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; liebe Kolleginnen und Kollegen!
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile des Gemeinderates di=
 e Einf&#252;hrung von Geb&#252;hren (12 Euro pro Jahr) f&#252;r die &#246;r=
 tliche Stadtbibliothek (&#252;brigens bei gleichzeitiger K&#252;rzung des M=
 edienetats um 25 Prozent).
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig zu einer abendliche=
 n Diskussionsveranstaltung (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Geb&#252;hren u=
 nd Etatk&#252;rzung eingeladen (der Ordnung halber will ich doch erw&#228;h=
 nen, dass ich im Wahlkreis Reutlingen als SPD-Bewerber im Herbst f&#252;r d=
 en Deutschen Bundestag kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde =
 der Stadtbibliothek, SPD-Gemeinder&#228;te - durch mein Kommen zus&#228;tzl=
 iche Publizit&#228;t versprechen).
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; Mein &quot;Part&quot; wird an diesem Abend sein, die Funktion &#214;ff=
 entlicher Bibliotheken zu erl&#228;utern, oder zugespitzt die These zu unte=
 rmauern: &#214;ffentliche Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte=
  W&#228;rmestuben mit kostenloser Buchausleihe.=20
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die (&#252;berwiegend schle=
 chte) Erfahrungen mit Geb&#252;hren gemacht haben, mir fehlt aber dennoch d=
 er &#220;berblick. Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Gr&#246;&#223;e=
 , die in den letzten 10 Jahren mit Geb&#252;hren konfrontiert wurden, mir k=
 urz folgende Informationen zukommen zu lassen:
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; +++ Geb&#252;hr(en):=20
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; + Wann eingef&#252;hrt?=20
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; + Art der Geb&#252;hr (pauschal, pro Ausleihe, f&#252;r bestimmte Medi=
 en/Dienstleistungen)=20
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; + H&#246;he der Geb&#252;hr(en)
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; + Einschr&#228;nkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner, Zivis/Wehrdienstl=
 eistende, sozial Schwache)
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt;=20
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; +++ Auswirkungen:
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere Reaktionen/Folgen
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; + wurden Geb&#252;hren darauf hin beibehalten, modifiziert, abgeschaff=
 t?
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt;=20
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; ++ Kontext:=20
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; + Gab es irgendwelche Ma&#223;nahmen, die die Geb&#252;hren &quot;rela=
 tivieren&quot;, also z.B. Neubau, Anbau oder Umbau, neue Angebote (DVD, Int=
 ernet, Multimedia-PCs) oder Dienstleistungen?
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; [ ..... ]=20
 </font><br>
 <font face=3D"Courier New" size=3D2>
 &gt; Michael Reisser - Redaktion BuB=20
 </font><br>
 <br>
 <font face=3D"Tahoma" size=3D2><b>
 Lieber Michael Reisser
 </b></font><br>
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 <font face=3D"Tahoma" size=3D2>
 es freut mich, dass sie f&#252;r ein politisches
 </font><br>
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 mandat kandidieren. viel erfolg dabei !
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 dann k&#246;nnte der einfluss des bibliothekswesens
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 auf die politik verbessert werden.
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 m.w. haben wir in deutschland bisher nur einen
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 bibliothekar als MdL.
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 die von ihnen aufgeworfenen fragen w&#228;ren
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 allerdings klassische aufgaben f&#252;r die
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 bibliothekswissenschaftliche forschung, die
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 sich damit gr&#252;ndlich zu befasse nh&#228;tte.
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 dass wir so etwas nicht haben, wissen sie.
 </i></font><br>
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 bei der veranstaltung, zu der sie eingeladen=20
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 sind, k&#246;nnen sie vielleicht etwas erreichen,
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 kommen aber nicht um die tatsache herum,
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 dass die bibliotheken *freiwille* leistungen
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 der st&#228;dte und gemeinden sind. bei knapper
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 kasse k&#246;nnen die gelder gek&#252;rzt oder sogar
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 ganz gestrichen werden.
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 es ist m&#252;ssig zu streiten, wer hieran
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 schuld ist. ein teil der schuld tragen
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 die bibliothekatischen verb&#228;nde, die seit
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 jahrzehnten schlafen und bisher nicht in der
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 lage waren, bibliotheksgesetze anzuregen und=20
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 f&#252;r ihre verabschiedung zu sorgen, in den
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 aufgaben, strukturen, organisation und=20
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 finanzierung von bibliotheken gesetzlich
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 geregelt werden. andere europ&#228;ische l&#228;nder
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 (die engl&#228;nder seit 1850 !) haben so etwas.
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 wir sind also nicht nur gem&#228;ss PISA auf den
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 hinteren pl&#228;tzen.
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 vielleicht wird es  besser, wenn MdB Reisser
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 in den zust&#228;ndigen gremien wirken kann.
 </b></font><br>
 <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000><b>
 hierzu viel erfolg und gutes gelingen !
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 MfG   H.M.
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 xxxxx </font><br>
 
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 From: =?iso-8859-1?q?Gisela=20Huber?= xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 16:40:31 +0100 (CET)
 Subject: Re: Diskussion im Gemeinderat
 
 
 
 Vielleicht ist das ganze schon ein bisschen
 kurzfristig, aber versuchen Sie es doch mit einer
 Unterschriftensammlung Ihrer Leser gegen Kuerzungen
 der Oeffnungszeiten, bzw. gegen Einfuehrung von
 Gebuehren. Wenn noch mehr Zeit vorhanden waere, wuerde
 ich einen ganzen Fragebogen erarbeiten und mit diesen
 gewonnenen Zahlen argumentieren.
 Viel Glueck,
 Gisela Huber
 
  --- Regina Siller xxxxx schrieb: > Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 > 
 > in der nächsten Gemeinderatssitzung von Langenargen
 > Mitte Februar wird
 > unsere Bücherei Thema wohl harter Verhandlungen (mir
 > graut jetzt schon
 > davor).
 > Mein Ziel ist eine Stellenaufstockung der
 > Thekenkraft von einer halben
 > auf eine Dreiviertelstelle, weil eine
 > Ausleihsteigerung seit 1995 um 63%
 > mit dem selben Personal nicht länger machbar ist.
 > Die Anzahl der
 > Überstunden wächst ins Unermessliche.
 > Das Ziel der Gemeinderäte (allen voran der CDU)
 > heisst Kosten sparen,
 > sie lehnten die Stellenaufstockung während der
 > Haushaltsberatungen ab.
 > 
 > Bitte helfen Sie mir, eine gute Sitzungsvorlage zu
 > erstellen und
 > erfolgreiche Argumente zu finden gegen
 > 
 > - die Ablehnung der Stellenaufstockung
 > - die Einführung von Gebühren pro Ausleihe
 > - die Einführung von Jahresgebühren (wir haben
 > bisher keine)
 > - die Reduzierung der Öffnungsstunden
 > - die Anstellung von Ehrenamtlichen
 > 
 > Ich bin für jeden Hinweis dankbar. Vielleicht haben
 > Sie von eigenen
 > Verhandlungen dieser Art noch Unterlagen, die Sie
 > mir zusenden könnten.
 > 
 > Besten Dank schon jetzt
 > und freundliche Grüsse vom Bodensee
 > sendet
 > 
 > Regina Siller
 > Bücherei im Münzhof
 > Marktplatz 24
 > 88085 Langenargen
 > 
 > Tel. 07543/2559
 > Fax. 07543/913034
 > Mail: xxxxx > 
 >  
 
 __________________________________________________________________
 
 Gesendet von Yahoo! Mail - http://mail.yahoo.de
 Ihre E-Mail noch individueller? - http://domains.yahoo.de
 

 From: =?iso-8859-1?q?Stadtb=FCcherei=20W=FCrselen?= xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 12:44:45 +0100 (CET)
 Subject: Re: Erfahrungen mit Nutzungsgebühren 
 
 
 
 Sehr geehrter Herr Reisser,
 grundsätzlich bin ich mittlerweile der Meinung:
 Nicht die Gebühren sind das Problem für den Benutzer-
 schwund, sondern das mangelnde Angebot.!
 Uns hier in NRW wird von der Landesreg. immer der
 Vergleich mit den Niederlanden vorgeführt: dort sind 
 Gebühren an der Tagesordnung,aber die Angebote stimmen
 dafür. Und hier liegt m:e. der Hase bei uns im
 Pfeffer. Erinnern Sie sich a.d.gestrige Christiansen-
 Diskussion über PISA: Wettbewerb ist angesagt; und
 nehmen Sie bitte den BIX zur Hand (auch für Würselen):
 Vergleiche bringen uns weiter ! Wenn die
 Auftragserfüllung und die Kundenorientierung stimmt,
 kann man erfolgreich arbeiten.
 Würselen hat seit 1984 Jahresgebühren für Erw. (ab18),
 ab 2.1.2002 - 10.--€ 
 Kinder u. Jugendl.(Leseföderung)bisher immer noch
 frei, Versäumnisgeb. für alle einheitlich!
 Leider stimmen unser MedienAngebot u.Öffnungszeiten 
 nicht, und dann wandern die Kunden ab oder mosern an
 der Theke. Fazit: Für Leistung bezahlen finde ich o.K.
 - für Mangel berappen ist mies.!!! MFG Angela 
 Ortmanns-Dohrmann, Stadtbücherei Würselen
  --- Michael Reisser xxxxx schrieb:
 > Sehr geehrte Damen und Herren,
 > liebe Kolleginnen und Kollegen!
 > 
 > In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile
 > des Gemeinderates die Einführung von Gebühren (12
 > Euro pro Jahr) für die örtliche Stadtbibliothek
 > (übrigens bei gleichzeitiger Kürzung des Medienetats
 > um 25 Prozent).
 > 
 > Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig
 > zu einer abendlichen Diskussionsveranstaltung
 > (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Gebühren und
 > Etatkürzung eingeladen (der Ordnung halber will ich
 > doch erwähnen, dass ich im Wahlkreis Reutlingen als
 > SPD-Bewerber im Herbst für den Deutschen Bundestag
 > kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde
 > der Stadtbibliothek, SPD-Gemeinderäte - durch mein
 > Kommen zusätzliche Publizität versprechen).
 > 
 > Mein "Part" wird an diesem Abend sein, die Funktion
 > Öffentlicher Bibliotheken zu erläutern, oder
 > zugespitzt die These zu untermauern: Öffentliche
 > Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte
 > Wärmestuben mit kostenloser Buchausleihe. 
 > 
 > Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die
 > (überwiegend schlechte) Erfahrungen mit Gebühren
 > gemacht haben, mir fehlt aber dennoch der Überblick.
 > Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Größe, die
 > in den letzten 10 Jahren mit Gebühren konfrontiert
 > wurden, mir kurz folgende Informationen zukommen zu
 > lassen:
 > 
 > +++ Gebühr(en): 
 > + Wann eingeführt? 
 > + Art der Gebühr (pauschal, pro Ausleihe, für
 > bestimmte Medien/Dienstleistungen) 
 > + Höhe der Gebühr(en)
 > + Einschränkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner,
 > Zivis/Wehrdienstleistende, sozial Schwache)
 > 
 > +++ Auswirkungen:
 > + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere
 > Reaktionen/Folgen
 > + wurden Gebühren darauf hin beibehalten,
 > modifiziert, abgeschafft?
 > 
 > ++ Kontext: 
 > + Gab es irgendwelche Maßnahmen, die die Gebühren
 > "relativieren", also z.B. Neubau, Anbau oder Umbau,
 > neue Angebote (DVD, Internet, Multimedia-PCs) oder
 > Dienstleistungen?
 > 
 > Über eine schnelle Reaktion freue ich mich.
 > Herzliche Grüße aus der Reutlinger Redaktionsstube +
 > Dank vorab
 > 
 > Michael Reisser
 > (Redakteur)
 > 
 > ************************************
 > Michael Reisser - Redaktion BuB 
 > Forum für Bibliothek und Information
 > Postfach 13 24, D-72703 Reutlingen
 > Fon +49 (0) 71 21/34 91-13
 > Fax +49 (0) 71 21/30 04 33
 > E-Mail xxxxx > Internet http://www.b-u-b.de
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 > 
 >  
 
 =====
 Stadtbücherei Würselen
 Kaiserstr. 36
 52146 Würselen
 
 Tel.: 02405/67559
 Fax: 02405/67544
 xxxxx 
 __________________________________________________________________
 
 Gesendet von Yahoo! Mail - http://mail.yahoo.de
 Ihre E-Mail noch individueller? - http://domains.yahoo.de
 

 From: xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 12:10:40 +0100
 Subject: Antwort: Erfahrungen mit =?iso-8859-1?q?Nutzungsgeb=FChren?=
 
 
 
 
 Lieber Herr Reisser,
 
 mit der Einführung von Gebühren (5 Euro pauschal) haben wir keine negativen
 Erfahrungen gemacht, wohl aber mit der Verdoppelung dieser Gebühren (10
 Euro) bei gleichzeitiger  Kürzung des Medienetats um 50%.
 
 Entweder man erhöht die Gebühren oder man kürzt den Medienetat. Beides
 zusammen ist fatal:
 
 Die Gebührenverdoppelung erfolgte Anfang des Jahres. Am Jahresende hatten
 wir im Jahresdurchschnitt 10% weniger Entleihungen.  Ausleihrückgänge gab
 es besonders im Jugendbereich bis zu 40% im letzten Quartal im Vergleich
 zum Vorjahr. Ein echter Absturz, der durch die Wiederaufstockung der Mittel
 auf den alten Stand nach einem Jahr abgefangen werden konnte, zumindest im
 Hinblick auf die Ausleihzahlen. Allerdings haben wir durch die Einführung
 der Gebühren bei Jugendlichen 20% der Jugendlichen verloren und bis jetzt
 (nach 2 Jahren) nicht wieder zurück gewonnen. Generell lässt sich sagen,
 dass sich zuerst der Rückgang bei den Ausleihzahlen, im Folgejahr der
 Rückgang bei den Leserzahlen bemerkbar macht.
 
 Allerdings: Dieselben Jugendlichen, die 5 Euro pro Jahr für die
 Bibliotheksbenutzung nicht zahlen wollen, lassen ein Vielfaches dieses
 Betrages für die Internet-Nutzung in unserer Kasse. Das Problem ist m.E.
 nicht die Gebühr, sondern die Medienakzeptanz in Kombination mit der
 Gebühr. Die Gebühr sollte gewährleisten, dass das Angebot attraktiv bleibt!
 
 Wir verlangen jetzt 10 Euro für Einzelpersonen, 15 Euro für Familien,
 Kinder ab 11 Jahren zahlen 5 Euro (vorher waren sie von der Gebührenzahlung
 befreit). Zusätzlich werden 1 Euro/Ausleihe/AV-Medium sowie 1,50
 Euro/Ausleihe/CD-ROM verlangt.
 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------
 
 Gemeindebuecherei
 Jacob-Burckhardt-Str. 8
 79639 Grenzach-Wyhlen
 Tel. 07624 / 98 26 87
 
 

 From: "Michael und Armi Wiesner" xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 12:08:58 +0100
 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_Erfahrungen_mit_Nutzungsgeb=FChren?=
 
 
 
 Lieber Herr Reisser,
 
 In Göppingen wurden vor ca 10 Jahren Gebühren eingeführt (damals eine
 Jahresgebühr von 20 DM, Kinder- und Jugendmedien waren und sind weiterhin
 kostenlos, sonst damals 5 DM für einen Ausweis (ohne Jahresgebühr) und dann
 1 DM pro Erwachsenenmedium pro Ausleihe/Verlängerung).
 
 Wir hatten keine Einbrüche in der Benutzung, aber hätten wir nicht ein
 EDV-System eingeführt und CD-Roms, Internet-PC usw - also wäre da nicht eine
 spürbare Verbesserung der Dienstleistungen für jedermann sichtbar gewesen,
 wäre es sicher  anders gelaufen.
 
 Seit diesem Jahr sind unsere Gebühren leicht erhöht (Jahresgebühr 12 €,
 Einzelausleihe 2 €  - und wir bieten einen Familienausweis für 15 €). Mit
 dem Familienausweis wollen wir der Praxis entgegensteuern, dass Familien wie
 Paare aus Kostengründen nur einen Ausweis mit Jahresgebühr benutzen. Dieses
 Jahr bekommen noch alle Interessenten, deren Jahresgebühr noch nicht fällig
 ist auf Wunsch kostenlos einen Familienausweis. Vor allem für die Kinder ist
 das lukrativ. Sie können jetzt auch kostenlos Erwachsenenmedien ausleihen.
 An sich ist der Familienausweis zu billig. Andererseits gewöhnen sich die
 Kunden jetzt daran und sehen vielleicht in einigen Jahren durchaus ein, dass
 er noch mehr "wert" ist.
 Der andere Weg, Kunden an der Theke ins Gewissen zu reden sich doch einen
 eigenen Ausweis ausstellen zu lassen schien uns nicht machbar, weil
 "Missbrauch" einmal nicht immer feststellbar ist, und die "Anmache" von
 unserer Seite vor allem nur Zoff und unangenehme Atmosphäre mit sich bringen
 würde.
 
 BesitzerInnen eines Leserausweises bekommen ab diesem Jahr auch andere
 Dienstleistungen billiger: Internetbenutzung, Fernleihe... und können
 Karten für Veranstaltungen reservieren.
 
 Unsere Versäumnisgebühren haben wir seit 2002 auch kräftig erhöht, statt
 eine 1 DM pro Medium pro Woche (aber es ist möglich per Telefon rund um die
 Uhr, per FAX, per WEB-Opac, per Email insg. vier mal die Medien zu
 verlängern) kostet es 1 €.
 Darüber hat es bereits Ärger gegeben -  aber sonst werden wir manchmal
 erstaunt gefragt, ob die Ausleihe von Videos und DVDs wirklich inbegriffen
 ist und tatsächlich nichts extra kostet. Also hier wäre wohl Einsicht und
 Bereitschaft da dafür noch etwas zu bezahlen - aber natürlich nur, wenn das
 Angebot stimmt. (Gleichzeitig mit der Erhöhung, das heisst  ein Jahr davor
 haben wir Computerspiele eingeführt, vorher gab es nur Lernsoftware und
 jetzt seit Anfang 2002 gibt es DVDs).
 
 Gebühren Einführen UND Etat drastisch Kürzen muss zwangsläufig einen
 synergetischen Effekt im Negativen mit sich ziehen!
 
 Gebühren (und deren moderate Erhöhungen) werden nach unserer Erfahrung dann
 akzeptiert, wenn die Leistungen stimmen und dementsprechend noch steigen....
 
 Mit freundlichen Grüßen
 
 Armi Bernstein
 Stadtbibliothek Göppingen
 
 Armi Roth-Bernstein-Wiesner
 Brühlstr.4
 73072 Donzdorf-Reichenbach 2
 BRD
 
 Tel.: 07162 24659
 Bibliothek: 07161 650433
 FAX 07161 650428
 email: xxxxx 
 -----Ursprüngliche Nachricht-----
 Von: xxxxx xxxxx Auftrag von Michael
 Reisser
 Gesendet: Montag, 28. Januar 2002 10:18
 An: Forum oeffentliche Bibliotheken
 Betreff: Erfahrungen mit Nutzungsgebühren
 
 Sehr geehrte Damen und Herren,
 liebe Kolleginnen und Kollegen!
 
 In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile des Gemeinderates die
 Einführung von Gebühren (12 Euro pro Jahr) für die örtliche Stadtbibliothek
 (übrigens bei gleichzeitiger Kürzung des Medienetats um 25 Prozent).
 
 Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig zu einer abendlichen
 Diskussionsveranstaltung (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Gebühren und
 Etatkürzung eingeladen (der Ordnung halber will ich doch erwähnen, dass ich
 im Wahlkreis Reutlingen als SPD-Bewerber im Herbst für den Deutschen
 Bundestag kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde der
 Stadtbibliothek, SPD-Gemeinderäte - durch mein Kommen zusätzliche Publizität
 versprechen).
 
 Mein "Part" wird an diesem Abend sein, die Funktion Öffentlicher
 Bibliotheken zu erläutern, oder zugespitzt die These zu untermauern:
 Öffentliche Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte Wärmestuben
 mit kostenloser Buchausleihe.
 
 Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die (überwiegend schlechte)
 Erfahrungen mit Gebühren gemacht haben, mir fehlt aber dennoch der
 Überblick. Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Größe, die in den
 letzten 10 Jahren mit Gebühren konfrontiert wurden, mir kurz folgende
 Informationen zukommen zu lassen:
 
 +++ Gebühr(en):
 + Wann eingeführt?
 + Art der Gebühr (pauschal, pro Ausleihe, für bestimmte
 Medien/Dienstleistungen)
 + Höhe der Gebühr(en)
 + Einschränkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner, Zivis/Wehrdienstleistende,
 sozial Schwache)
 
 +++ Auswirkungen:
 + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere Reaktionen/Folgen
 + wurden Gebühren darauf hin beibehalten, modifiziert, abgeschafft?
 
 ++ Kontext:
 + Gab es irgendwelche Maßnahmen, die die Gebühren "relativieren", also z.B.
 Neubau, Anbau oder Umbau, neue Angebote (DVD, Internet, Multimedia-PCs) oder
 Dienstleistungen?
 
 Über eine schnelle Reaktion freue ich mich.
 Herzliche Grüße aus der Reutlinger Redaktionsstube + Dank vorab
 
 Michael Reisser
 (Redakteur)
 
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 Michael Reisser - Redaktion BuB
 Forum für Bibliothek und Information
 Postfach 13 24, D-72703 Reutlingen
 Fon +49 (0) 71 21/34 91-13
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 From: "Kaltenbach Anita" xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 11:05:20 +0100
 Subject: =?iso-8859-1?Q?WG=3A_Erfahrungen_mit_Nutzungsgeb=FChren?=
 
 
 
 Nachsatz: Wir haben uns für niedrige Jahresgebühren für alle
 entschieden, da die sozialen Ausnahmen zu kontrollieren sehr viel Arbeit
 macht. Das wurde vom Stadtrat akzeptiert.
 
 -----Ursprüngliche Nachricht-----
 Von: Kaltenbach Anita 
 Gesendet: Montag, 28. Januar 2002 11:04
 An: xxxxx Betreff: AW: Erfahrungen mit Nutzungsgebühren
 
 
 Hallo Herr Reisser u. Frau Siller
 
 in aller Kürze wegen Eile die Erfahrungen aus Schweinfurt. Hier war das
 Thema 98 auf dem Programm: ich wollte zuerst nicht u. riet zur Erhöhung
 der Anmeldegebühren, das lehnte die Regierungsfraktion des Stadtrates
 ab.
 
 Meine Vorschläge:
 geringe Jahresgebühren für alle (wegen der Trittbrettfahrer-Eltern auf
 Kinderausweis - ein Problem das zu Diskussionen in allen Bibliotheken
 führt, die nur von Erwachsenen etwas verlangen). Mein Vorschlag DM 5, --
 für alle. Hintergrund: wenn die Jahresgebühr zu hoch ist, wandern die
 Wenig-Leser ab.
 
 Es kam heraus:
 DM 10 für alle ab 12 Jahren (5 Euro). - Keine Familienausweise, das gab
 unsere damalige EDV nicht her. Andernorts werden 30-40 DM für
 Familienausweise verlangt, was auf das gleiche herauskommt. Mit eigenen
 Kinderausweisen kann man besser die FSK von Filmen kontrollieren.
 Dazu, weil man viel kassieren wollte: Videogebühren(2 EUR pro Woche),
 CD-ROM-Gebühren (1 EUR pro 2 Wochen), DVD-Gebühren (2 EUR pro Woche)  u.
 Gebühren für Musik-CDs (0,5 EUR pro Woche).Die Benutzungsgebühren für
 die neuen Medien werden von den Leuten akzeptiert. Sowie Verzugsgebühren
 von 1,5 EUR pro Woche. - Die Verzugsgebühren haben die Leute selbst in
 der Hand. Sie sind bei hohen Verzugsgebühren jedoch sehr geharnischt.
 
 Unsere Jahresgebühren folgten der Leitlinie: für 1/2 Taschenbuch legen
 wir Ihnen eine ganze Bibliothek zu Füßen.
 Eine Umfrage in Forumoeb ergab: je niedriger die Jahresgebühren pro
 Person desto mehr Akzeptanz u. desto leichter der Einstieg.
 
 Gleichzeitig wurde der Etat heruntergeschraubt, wg. Finanzkrise an einem
 Industriestandort mit sehr schwankenden Gewerbesteuer-Einnahmen. Ich
 konnte mit dem Argument: das passt nicht zusammen den Etat wieder
 anheben.
 
 Die Benutzungsgebühren für die neuen Medien werden akzeptiert. Der
 Kämmerer erlaubte uns ein Refinanzierungsmodell neuer Medien mit den
 Gebühren, das aber nicht so ganz funktioniert wg. der Budgetierung, der
 wir unterworfen sind. (Weniger Einnahmen weniger Ausgaben).
 
 Zunächst war der Stadtrat sehr angetan von den (all zu optimistischen)
 Prognosen der Gebühren-Einnahmen. Als sich diese nicht bewahrheiteten
 konnte ich weitere Zwänge durch ein entsprechendes Schreiben an Frau OB
 mit entsprechenden Argumenten (höchste Gebühren der Region) abbiegen.
 
 Wegen schwankender Gewerbesteuer-Einnahmen hatten wir 2000 den
 massivsten Etat-Einbruch. Wir kürzten demonstrativ die
 Zeitschriften-Abos. Es gab massive Beschwerden der Benutzer und 2001
 trotz noch größerem Finanzloch in der Gewerbesteuer wieder mehr Etat.
 (Wir haben im März Kommunalwahlen).
 
 Ich war zunächst sehr gegen Jahres-Gebühren. Bin aber nun nicht mehr
 ganz dieser Meinung. Da die Gewerbesteuer-Finanzkrise zu mehr
 Eigen-einnahmen langfristig zwingen wird. Jahresgebühren sind landläufig
 üblich. Warum sollen wir alles verschenken ? Das wird nicht unbedingt
 geschätzt. Durch unser soziales Engagement haben wir uns berufsständisch
 nicht unbedingt immer einen Gefallen getan und auch nicht dem unserer
 Bibliotheken.
 
 Ein sicherlich streitbarer Diskussionspunkt.
 
 Mit freundlichen Grüßen
 Anita Kaltenbach
 Stadtbücherei Schweinfurt
 Centrum Am Oberen Marienbach 1
 97421 Schweinfurt
 Tel. 09721/51-385
 Fax 09721/51-607
 xxxxx 
 
 
 
 
 -----Ursprüngliche Nachricht-----
 Von: Michael Reisser xxxxx Gesendet: Montag, 28. Januar 2002 10:18
 An: Forum oeffentliche Bibliotheken
 Betreff: Erfahrungen mit Nutzungsgebühren
 
 
 Sehr geehrte Damen und Herren,
 liebe Kolleginnen und Kollegen!
 
 In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile des Gemeinderates die
 Einführung von Gebühren (12 Euro pro Jahr) für die örtliche
 Stadtbibliothek (übrigens bei gleichzeitiger Kürzung des Medienetats um
 25 Prozent).
 
 Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig zu einer abendlichen
 Diskussionsveranstaltung (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Gebühren und
 Etatkürzung eingeladen (der Ordnung halber will ich doch erwähnen, dass
 ich im Wahlkreis Reutlingen als SPD-Bewerber im Herbst für den Deutschen
 Bundestag kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde der
 Stadtbibliothek, SPD-Gemeinderäte - durch mein Kommen zusätzliche
 Publizität versprechen).
 
 Mein "Part" wird an diesem Abend sein, die Funktion Öffentlicher
 Bibliotheken zu erläutern, oder zugespitzt die These zu untermauern:
 Öffentliche Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte
 Wärmestuben mit kostenloser Buchausleihe. 
 
 Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die (überwiegend schlechte)
 Erfahrungen mit Gebühren gemacht haben, mir fehlt aber dennoch der
 Überblick. Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Größe, die in den
 letzten 10 Jahren mit Gebühren konfrontiert wurden, mir kurz folgende
 Informationen zukommen zu lassen:
 
 +++ Gebühr(en): 
 + Wann eingeführt? 
 + Art der Gebühr (pauschal, pro Ausleihe, für bestimmte
 Medien/Dienstleistungen) 
 + Höhe der Gebühr(en)
 + Einschränkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner,
 Zivis/Wehrdienstleistende, sozial Schwache)
 
 +++ Auswirkungen:
 + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere Reaktionen/Folgen
 + wurden Gebühren darauf hin beibehalten, modifiziert, abgeschafft?
 
 ++ Kontext: 
 + Gab es irgendwelche Maßnahmen, die die Gebühren "relativieren", also
 z.B. Neubau, Anbau oder Umbau, neue Angebote (DVD, Internet,
 Multimedia-PCs) oder Dienstleistungen?
 
 Über eine schnelle Reaktion freue ich mich.
 Herzliche Grüße aus der Reutlinger Redaktionsstube + Dank vorab
 
 Michael Reisser
 (Redakteur)
 
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 Michael Reisser - Redaktion BuB 
 Forum für Bibliothek und Information
 Postfach 13 24, D-72703 Reutlingen
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 From: "Kaltenbach Anita" xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 11:03:40 +0100
 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW=3A_Erfahrungen_mit_Nutzungsgeb=FChren?=
 
 
 
 Hallo Herr Reisser u. Frau Siller
 
 in aller Kürze wegen Eile die Erfahrungen aus Schweinfurt. Hier war das
 Thema 98 auf dem Programm: ich wollte zuerst nicht u. riet zur Erhöhung
 der Anmeldegebühren, das lehnte die Regierungsfraktion des Stadtrates
 ab.
 
 Meine Vorschläge:
 geringe Jahresgebühren für alle (wegen der Trittbrettfahrer-Eltern auf
 Kinderausweis - ein Problem das zu Diskussionen in allen Bibliotheken
 führt, die nur von Erwachsenen etwas verlangen). Mein Vorschlag DM 5, --
 für alle. Hintergrund: wenn die Jahresgebühr zu hoch ist, wandern die
 Wenig-Leser ab.
 
 Es kam heraus:
 DM 10 für alle ab 12 Jahren (5 Euro). - Keine Familienausweise, das gab
 unsere damalige EDV nicht her. Andernorts werden 30-40 DM für
 Familienausweise verlangt, was auf das gleiche herauskommt. Mit eigenen
 Kinderausweisen kann man besser die FSK von Filmen kontrollieren.
 Dazu, weil man viel kassieren wollte: Videogebühren(2 EUR pro Woche),
 CD-ROM-Gebühren (1 EUR pro 2 Wochen), DVD-Gebühren (2 EUR pro Woche)  u.
 Gebühren für Musik-CDs (0,5 EUR pro Woche).Die Benutzungsgebühren für
 die neuen Medien werden von den Leuten akzeptiert. Sowie Verzugsgebühren
 von 1,5 EUR pro Woche. - Die Verzugsgebühren haben die Leute selbst in
 der Hand. Sie sind bei hohen Verzugsgebühren jedoch sehr geharnischt.
 
 Unsere Jahresgebühren folgten der Leitlinie: für 1/2 Taschenbuch legen
 wir Ihnen eine ganze Bibliothek zu Füßen.
 Eine Umfrage in Forumoeb ergab: je niedriger die Jahresgebühren pro
 Person desto mehr Akzeptanz u. desto leichter der Einstieg.
 
 Gleichzeitig wurde der Etat heruntergeschraubt, wg. Finanzkrise an einem
 Industriestandort mit sehr schwankenden Gewerbesteuer-Einnahmen. Ich
 konnte mit dem Argument: das passt nicht zusammen den Etat wieder
 anheben.
 
 Die Benutzungsgebühren für die neuen Medien werden akzeptiert. Der
 Kämmerer erlaubte uns ein Refinanzierungsmodell neuer Medien mit den
 Gebühren, das aber nicht so ganz funktioniert wg. der Budgetierung, der
 wir unterworfen sind. (Weniger Einnahmen weniger Ausgaben).
 
 Zunächst war der Stadtrat sehr angetan von den (all zu optimistischen)
 Prognosen der Gebühren-Einnahmen. Als sich diese nicht bewahrheiteten
 konnte ich weitere Zwänge durch ein entsprechendes Schreiben an Frau OB
 mit entsprechenden Argumenten (höchste Gebühren der Region) abbiegen.
 
 Wegen schwankender Gewerbesteuer-Einnahmen hatten wir 2000 den
 massivsten Etat-Einbruch. Wir kürzten demonstrativ die
 Zeitschriften-Abos. Es gab massive Beschwerden der Benutzer und 2001
 trotz noch größerem Finanzloch in der Gewerbesteuer wieder mehr Etat.
 (Wir haben im März Kommunalwahlen).
 
 Ich war zunächst sehr gegen Jahres-Gebühren. Bin aber nun nicht mehr
 ganz dieser Meinung. Da die Gewerbesteuer-Finanzkrise zu mehr
 Eigen-einnahmen langfristig zwingen wird. Jahresgebühren sind landläufig
 üblich. Warum sollen wir alles verschenken ? Das wird nicht unbedingt
 geschätzt. Durch unser soziales Engagement haben wir uns berufsständisch
 nicht unbedingt immer einen Gefallen getan und auch nicht dem unserer
 Bibliotheken.
 
 Ein sicherlich streitbarer Diskussionspunkt.
 
 Mit freundlichen Grüßen
 Anita Kaltenbach
 Stadtbücherei Schweinfurt
 Centrum Am Oberen Marienbach 1
 97421 Schweinfurt
 Tel. 09721/51-385
 Fax 09721/51-607
 xxxxx 
 
 
 
 
 -----Ursprüngliche Nachricht-----
 Von: Michael Reisser xxxxx Gesendet: Montag, 28. Januar 2002 10:18
 An: Forum oeffentliche Bibliotheken
 Betreff: Erfahrungen mit Nutzungsgebühren
 
 
 Sehr geehrte Damen und Herren,
 liebe Kolleginnen und Kollegen!
 
 In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile des Gemeinderates die
 Einführung von Gebühren (12 Euro pro Jahr) für die örtliche
 Stadtbibliothek (übrigens bei gleichzeitiger Kürzung des Medienetats um
 25 Prozent).
 
 Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig zu einer abendlichen
 Diskussionsveranstaltung (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Gebühren und
 Etatkürzung eingeladen (der Ordnung halber will ich doch erwähnen, dass
 ich im Wahlkreis Reutlingen als SPD-Bewerber im Herbst für den Deutschen
 Bundestag kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde der
 Stadtbibliothek, SPD-Gemeinderäte - durch mein Kommen zusätzliche
 Publizität versprechen).
 
 Mein "Part" wird an diesem Abend sein, die Funktion Öffentlicher
 Bibliotheken zu erläutern, oder zugespitzt die These zu untermauern:
 Öffentliche Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte
 Wärmestuben mit kostenloser Buchausleihe. 
 
 Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die (überwiegend schlechte)
 Erfahrungen mit Gebühren gemacht haben, mir fehlt aber dennoch der
 Überblick. Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Größe, die in den
 letzten 10 Jahren mit Gebühren konfrontiert wurden, mir kurz folgende
 Informationen zukommen zu lassen:
 
 +++ Gebühr(en): 
 + Wann eingeführt? 
 + Art der Gebühr (pauschal, pro Ausleihe, für bestimmte
 Medien/Dienstleistungen) 
 + Höhe der Gebühr(en)
 + Einschränkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner,
 Zivis/Wehrdienstleistende, sozial Schwache)
 
 +++ Auswirkungen:
 + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere Reaktionen/Folgen
 + wurden Gebühren darauf hin beibehalten, modifiziert, abgeschafft?
 
 ++ Kontext: 
 + Gab es irgendwelche Maßnahmen, die die Gebühren "relativieren", also
 z.B. Neubau, Anbau oder Umbau, neue Angebote (DVD, Internet,
 Multimedia-PCs) oder Dienstleistungen?
 
 Über eine schnelle Reaktion freue ich mich.
 Herzliche Grüße aus der Reutlinger Redaktionsstube + Dank vorab
 
 Michael Reisser
 (Redakteur)
 
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 Michael Reisser - Redaktion BuB 
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 From: xxxxx (Michael Reisser)
 Date: 28 Jan 2002 09:18 GMT
 Subject: Erfahrungen mit =?ISO-8859-1?q?Nutzungsgeb=FChren?= 
 
 
 
 Sehr geehrte Damen und Herren,
 liebe Kolleginnen und Kollegen!
 
 In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile des Gemeinderates die Einführung von Gebühren (12 Euro pro Jahr) für die örtliche Stadtbibliothek (übrigens bei gleichzeitiger Kürzung des Medienetats um 25 Prozent).
 
 Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig zu einer abendlichen Diskussionsveranstaltung (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Gebühren und Etatkürzung eingeladen (der Ordnung halber will ich doch erwähnen, dass ich im Wahlkreis Reutlingen als SPD-Bewerber im Herbst für den Deutschen Bundestag kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde der Stadtbibliothek, SPD-Gemeinderäte - durch mein Kommen zusätzliche Publizität versprechen).
 
 Mein "Part" wird an diesem Abend sein, die Funktion Öffentlicher Bibliotheken zu erläutern, oder zugespitzt die These zu untermauern: Öffentliche Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte Wärmestuben mit kostenloser Buchausleihe. 
 
 Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die (überwiegend schlechte) Erfahrungen mit Gebühren gemacht haben, mir fehlt aber dennoch der Überblick. Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Größe, die in den letzten 10 Jahren mit Gebühren konfrontiert wurden, mir kurz folgende Informationen zukommen zu lassen:
 
 +++ Gebühr(en): 
 + Wann eingeführt? 
 + Art der Gebühr (pauschal, pro Ausleihe, für bestimmte Medien/Dienstleistungen) 
 + Höhe der Gebühr(en)
 + Einschränkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner, Zivis/Wehrdienstleistende, sozial Schwache)
 
 +++ Auswirkungen:
 + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere Reaktionen/Folgen
 + wurden Gebühren darauf hin beibehalten, modifiziert, abgeschafft?
 
 ++ Kontext: 
 + Gab es irgendwelche Maßnahmen, die die Gebühren "relativieren", also z.B. Neubau, Anbau oder Umbau, neue Angebote (DVD, Internet, Multimedia-PCs) oder Dienstleistungen?
 
 Über eine schnelle Reaktion freue ich mich.
 Herzliche Grüße aus der Reutlinger Redaktionsstube + Dank vorab
 
 Michael Reisser
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 From: "Pilzer, Harald" xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 09:38:22 +0100
 Subject: AW: Manifest Schulbibliotheken
 
 
 
 This message is in MIME format. Since your mail reader does not understand
 this format, some or all of this message may not be legible.
 
 ------_=_NextPart_001_01C1A7D7.24D5C080
 Content-Type: text/plain;
 	charset="iso-8859-1"
 Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
 
 Sehr geehrter Herr Hoebbel,
 es w=E4re sch=F6n, wenn Sie mir 20 Exemplare des "Manifestes =
 Schulbibliotheken"
 zukommen lassen k=F6nnten. Adresse etc. anbei.
 Vielen Dank !
 Mit besten Gr=FCssen
 Harald Pilzer M.A.
 Stadtbibliotheksdirektor
 
 Stadtbibliothek Bielefeld
 -420-
 Wilhelmstrasse 3
 33602 Bielefeld
 TEL  0521 / 51-2443
 FAX  0521 / 51-3387
 xxxxx http://www.stadtbibliothek-bielefeld.de
 
 
 
 
 
 > ----------
 > Von: xxxxx > Antwort an: xxxxx > Gesendet: 	Freitag, 25. Januar 2002 16:56
 > An: 	Forum oeffentliche Bibliotheken
 > Betreff: 	Manifest Schulbibliotheken
 >=20
 >=20
 > Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 >=20
 > die Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbaende=20
 > (BDB) hatte Ende 2001 die Kosten fuer den Druck einer Anzahl=20
 > Exemplare des UNESCO-Manifests "Schulbibliotheken" uebernommen. Diese =
 
 > liegen jetzt vor.=20
 >=20
 > Jeder interessierte Bibliothekar, Lehrer,...  kann kostenlose=20
 > Exemplare anfordern, um sie sinnvoll bei sich einzusetzen:=20
 > xxxxx >=20
 > MfG
 >=20
 > N. HOEBBEL
 >=20
 >    * **************************************** *
 > Ehem. DEUTSCHES BIBLIOTHEKSINSTITUT=20
 > - Beratungsdienst fuer Schulbibliotheken / Niels Hoebbel -
 > Kurt-Schumacher-Damm 12-16   13405 Berlin
 > Tel.: 030-410 34-444   Fax: 030-410 34-100
 > E-Mail: xxxxx > URL: www.dbi-berlin.de/dbi_ber/schul/schul00.htm
 > NEU: http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=3D855
 >=20
 
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 <TITLE>AW: Manifest Schulbibliotheken</TITLE>
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 <P><FONT COLOR=3D"#0000FF" SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Sehr geehrter Herr =
 Hoebbel,</FONT>
 <BR><FONT COLOR=3D"#0000FF" SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">es w=E4re sch=F6n, =
 wenn Sie mir 20 Exemplare des &quot;Manifestes Schulbibliotheken&quot; =
 zukommen lassen k=F6nnten. Adresse etc. anbei.</FONT></P>
 
 <P><FONT COLOR=3D"#0000FF" SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Vielen Dank !</FONT>
 <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Mit besten =
 Gr=FCssen</FONT>
 <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Harald =
 Pilzer M.A.</FONT>
 <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans =
 Serif">Stadtbibliotheksdirektor</FONT>
 </P>
 
 <P><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans =
 Serif">Stadtbibliothek Bielefeld</FONT>
 <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans =
 Serif">-420-</FONT>
 <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans =
 Serif">Wilhelmstrasse 3</FONT>
 <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">33602 =
 Bielefeld</FONT>
 <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">TEL&nbsp; =
 0521 / 51-2443</FONT>
 <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">FAX&nbsp; =
 0521 / 51-3387</FONT>
 <BR><U><FONT COLOR=3D"#0000FF" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif"><A =
 xxxxx d.de</A></FONT></U>
 <BR><U><FONT COLOR=3D"#0000FF" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif"><A =
 HREF=3D"http://www.stadtbibliothek-bielefeld.de" =
 TARGET=3D"_blank">http://www.stadtbibliothek-bielefeld.de</A></FONT></U>=
 
 </P>
 <BR>
 <BR>
 <BR>
 <BR>
 <UL>
 <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">----------</FONT>
 <BR><B><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Von:</FONT></B> =
 &nbsp;&nbsp; <FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans =
 xxxxx <BR><B><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Antwort an:</FONT></B> =
 &nbsp;&nbsp;&nbsp; <FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans =
 xxxxx <BR><B><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Gesendet:</FONT></B> =
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans =
 Serif">Freitag, 25. Januar 2002 16:56</FONT>
 <BR><B><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">An:</FONT></B> =
 &nbsp;&nbsp;&nbsp; <FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Forum =
 oeffentliche Bibliotheken</FONT>
 <BR><B><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Betreff:</FONT></B> =
 &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans =
 Serif">Manifest Schulbibliotheken</FONT>
 </P>
 <BR>
 
 <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Liebe Kolleginnen und Kollegen,</FONT>
 </P>
 
 <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">die Bundesvereinigung Deutscher =
 Bibliotheksverbaende </FONT>
 <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">(BDB) hatte Ende 2001 die Kosten fuer =
 den Druck einer Anzahl </FONT>
 <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Exemplare des UNESCO-Manifests =
 &quot;Schulbibliotheken&quot; uebernommen. Diese </FONT>
 <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">liegen jetzt vor. </FONT>
 </P>
 
 <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Jeder interessierte Bibliothekar, =
 Lehrer,...&nbsp; kann kostenlose </FONT>
 <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Exemplare anfordern, um sie sinnvoll =
 bei sich einzusetzen: </FONT>
 <BR><FONT SIZE=3D2 xxxxx </P>
 
 <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">MfG</FONT>
 </P>
 
 <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">N. HOEBBEL</FONT>
 </P>
 
 <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">&nbsp;&nbsp; * =
 **************************************** *</FONT>
 <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Ehem. DEUTSCHES BIBLIOTHEKSINSTITUT =
 </FONT>
 <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">- Beratungsdienst fuer =
 Schulbibliotheken / Niels Hoebbel -</FONT>
 <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Kurt-Schumacher-Damm =
 12-16&nbsp;&nbsp; 13405 Berlin</FONT>
 <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Tel.: 030-410 34-444&nbsp;&nbsp; Fax: =
 030-410 34-100</FONT>
 <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">E-Mail: xxxxx <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">URL: =
 www.dbi-berlin.de/dbi_ber/schul/schul00.htm</FONT>
 <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">NEU:</FONT><U> <FONT =
 COLOR=3D"#0000FF" SIZE=3D2 FACE=3D"Arial"><A =
 HREF=3D"http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=3D855" =
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 From: "Stadtbuecherei Nordenham" xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 09:26:39 +0100
 Subject: Re: Diskussion im Gemeinderat
 
 
 
 Liebe Frau Siller,
 
 es ist gefährlich NUR betriebswirtschaftlich zu argumentieren. Letztlich ist
 das eine politische Frage. Ein Kollege, der sich beim hiesigen Landkreis mit
 der Bemerkung "Dann kann ich keine gute Arbeit mehr machen" über
 Mittelkürzungen beschwerte, bekam prompt zu hören "Dann machen Sie eben
 ausreichende Arbeit!".
 Argumentieren Sie auch mit PISA, hier war Lesen ja ein Knackpunkt und von
 PISA hat auch der letzte Gemeinderat schon was gehört. Lesen ist DIE
 Grundqualifikation. Für UNS ist das banal...Ich empfehle den Vortrag von
 Ring unter http://www.bildung.hessen.de/service/sbi/praxis/qual_lesen.htm
 Da finden sich gute Formulierungen! In 10 Jahren werden viele KMU (kleine
 und mittlere Unternehmen) händeringend nach Fachkräften suchen, auch bei
 Ihnen.
 Aber es stimmt, offensiv argumentieren!
 
 MfG
 Jochen Dudeck
 Stadtbücherei Nordenham * An der Gate 11 * 26954 Nordenham
 Tel. 04731/923210  * Fax. ~/923211
 
 **** Achtung geänderte Email-Adresse : ************
 xxxxx http://www.stadtbuecherei-nordenham.de
 _____________________
 It takes a whole village to raise a child
 Es bedarf des Engagements einer gesamten Gemeinde,
 damit ein Kind gut aufwachsen kann
 Afrikanisches Sprichwort
 
 
 
 

 From: "=?ISO-8859-1?Q?Sabine=20Teigelk=E4mper?=" xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 09:07:54 +0100
 Subject: Digitale Angebote für Bibliotheken
 
 
 
 Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 wer von Ihnen bietet 
 
 a) die Bertelsmann Lexikothek auf CD-ROM für die Benutzer zur
 Präsenznutzung an
 
 b) über  einen Web-Opac Nachschlagewerke für die Benutzer an, wobei
 diese sich über ihre Leserausweisnr. oder ähnlich einloggen können
 
 Falls Sie über a) und/oder b) verfügen, sob berichten Sie doch bitte
 über Ihre Erfahrungen und Modalitäten!
 Vielen Dank!
 Mit freundlichen Grüßen
 
 Sabine Teigelkämper
 Diplom-Bibliothekarin
 
 Staatliche Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen
 Außenstelle Würzburg
 Schürerstr. 4a
 97080  Würzburg
 
 xxxxx 
 URL:		http://www.lfs.bsb-muenchen.de
 Tel.:		0931-30 46 91-6
 Fax:		0931-30 46 91-9
 
 

 From: xxxxx (Vogtlandbibliothek Plauen)
 Date: Mon, 28 Jan 2002 09:40:55 +0100
 Subject: Re: Diskussion im Gemeinderat
 
 
 
 This is a multi-part message in MIME format.
 
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 Sehr geehrte Frau Stiller,
 
 wir hatten eine =E4hnliche Runde im Dezember. Meiner Meinung nach hilft =
 nur die Offensive.
 
 1. Vergleichzahlen mit dem Bertelsmann-Bibliotheks-Index. Wo steht Ihre =
 Bibliothek, was die Wirtschaftlichkeit und die anderen Zahlen betrifft. =
 Als Folie und schicke Exeltabelle aufgemacht hat das unsere Geldgeber =
 beeindruckt.
 
 2. Ein Zugest=E4ndnis m=FCssen Sie wahrscheinlich machen. Warum keine =
 Jahresgeb=FChren. Nach unseren Erfahrungen gehen dann die Leser um ca. =
 20% zur=FCck. Aber die Ausleihen nicht. Wenn sie Geb=FChren nehmen, kann =
 nicht gleichzeitig die Leistung geschrumpft werden. Das ist =
 marktwirtschaftlich unm=F6glich. *g*
 
 3. Nach vorn weisende Projekte. Z.B. einen speziellen =
 I-Net-Beratungsplatz. F=FCr diesen braucht man eine qualifizierte Kraft.
 
 4. Warum keine Ehrenamtlichen. Nat=FCrlich entsprechend qualifiziert. =
 Gibt es bei Ihnen keine ehemaligen Kollegen, die sich gern eine kleine =
 Aufwandsentsch=E4digung dazu verdienen wollen. Vielleicht besteht auch =
 die M=F6glichkeit mit einer Umschulungs-- oder Ausbildungseinrichtung =
 (evt. Bibliothekare, Buchh=E4ndler o.=E4.)  einen Vertrag =FCber =
 Praktikanten zu schlie=DFen.=20
 
 Viel Gl=FCck.
 Sabine Brunner
 
 
 Vogtlandbibliothek Plauen
 Neundorfer Stra=DFe 8
 08523 Plauen
 
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 Content-Type: text/html;
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 Content-Transfer-Encoding: quoted-printable
 
 <!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN">
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 http-equiv=3DContent-Type>
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 Dezember. Meiner=20
 Meinung nach hilft nur die Offensive.</FONT></DIV>
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 <DIV><FONT face=3DArial size=3D2>1. Vergleichzahlen mit dem=20
 Bertelsmann-Bibliotheks-Index. Wo steht Ihre Bibliothek, was die=20
 Wirtschaftlichkeit und die anderen Zahlen betrifft. Als Folie und =
 schicke=20
 Exeltabelle aufgemacht hat das unsere Geldgeber =
 beeindruckt.</FONT></DIV>
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 <DIV><FONT face=3DArial size=3D2>2. Ein Zugest=E4ndnis m=FCssen Sie =
 wahrscheinlich=20
 machen. Warum keine Jahresgeb=FChren. Nach unseren Erfahrungen gehen =
 dann die=20
 Leser um ca. 20% zur=FCck. <U>Aber </U>die Ausleihen nicht. Wenn sie =
 Geb=FChren=20
 nehmen, kann nicht gleichzeitig die Leistung geschrumpft werden. Das ist =
 
 marktwirtschaftlich unm=F6glich. *g*</FONT></DIV>
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 Z.B. einen=20
 speziellen I-Net-Beratungsplatz. F=FCr diesen braucht man eine =
 <U>qualifizierte=20
 </U>Kraft.</FONT></DIV>
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 <DIV><FONT face=3DArial size=3D2>4. Warum keine Ehrenamtlichen. =
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 entsprechend qualifiziert. Gibt es bei Ihnen keine ehemaligen Kollegen, =
 die sich=20
 gern eine kleine Aufwandsentsch=E4digung dazu verdienen wollen. =
 Vielleicht besteht=20
 auch die M=F6glichkeit mit einer Umschulungs-- oder =
 Ausbildungseinrichtung (evt.=20
 Bibliothekare, Buchh=E4ndler o.=E4.)  einen Vertrag =FCber Praktikanten =
 zu schlie=DFen.=20
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