From: xxxxx (Heinz Marloth) Date: 28 Jan 2002 22:13 GMT Subject: Re: Diskussion im Gemeinderat
--__Next_1012256001_Part24__ Content-Type: Text/Plain; Charset="ISO-8859-1" Content-Transfer-Encoding: Quoted-Printable "Regina Siller" xxxxx schrieb: > Liebe Kolleginnen und Kollegen, > in der n=E4chsten Gemeinderatssitzung von Langenargen Mitte Februar wird > unsere B=FCcherei Thema wohl harter Verhandlungen=20 [ ..... ]=20 > Regina Siller Liebe Regina Siller ich sch=E4tze ihre arbeit in langenargen sehr, die dank Internet von jedermann zur kenntnis genommen und verfolgt werden kann. trotzdem werden sie bei der sitzung ihres gemeinderats auf dessen wohlwollen angewissen sein. wie ich heute schon an anderer stelle klargelegt habe, ist der unterhalt ihrer b=FCcherei eine freiwillige leistung der gemeinde, zu der sie nicht verpflichtet ist. wenn die kasse leer ist, kann sie ihre b=FCcherei letztendlich auch schliessen. das h=F6rt sich hart an, ist aber eine folge der tatsache, dass wir in deutschland kein bibliotheksgesetz haben, in dem aufgaben, strukturen, organisation und finanzierung von bibliotheken geregelt sind. die engl=E4nder haben ihr bibliotheksgesetz in regelm=E4ssig aktualisierter form seit 1850 ! unsere nachbarl=E4nder haben auch entsprechende gesetze. warum das deutschen bibliothekaren und ihren verb=E4nden bisher nicht aufgefallen ist, kann ich nicht sagen. es kann ja auch niemand sagen, warum den deutschen bibliothekarInnen bisher nicht aufgefallen ist, dass bei deutschen sch=FClern die lesef=E4higkeit ernsthafte m=E4ngel aufweist. nachzulesen ist das bei PISA. hier wird in zukunft einiges zu tun sein. wenn sie daran mitwirken, dann VIEL ERFOLG ! MfG H.M. -- xxxxx --__Next_1012256001_Part24__ Content-Type: Text/HTML; Charset="ISO-8859-1" Content-Transfer-Encoding: Quoted-Printable <html> <head> <meta content=3D"text/html; charset=3Diso-8859-1" http-equiv=3D"Content-Typ= e"> </head> <body> <font face=3D"Courier New" size=3D2> "Regina Siller" xxxxx schrieb: </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > Liebe Kolleginnen und Kollegen, </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > in der nächsten Gemeinderatssitzung von Langenargen Mitte Februar= wird </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > unsere Bücherei Thema wohl harter Verhandlungen=20 </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> [ ..... ]=20 </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > Regina Siller </font><br> <br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2><b> Liebe Regina Siller </b></font><br> <br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> ich schätze ihre arbeit in langenargen sehr, </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> die dank Internet von jedermann zur kenntnis </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> genommen und verfolgt werden kann. </font><br> <br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> trotzdem werden sie bei der sitzung ihres </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> gemeinderats auf dessen wohlwollen angewissen </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> sein. wie ich heute schon an anderer stelle </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> klargelegt habe, ist der unterhalt ihrer </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> bücherei eine freiwillige leistung der </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> gemeinde, zu der sie nicht verpflichtet ist. </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> wenn die kasse leer ist, kann sie ihre </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> bücherei letztendlich auch schliessen. </font><br> <br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2><i> das hört sich hart an, ist aber eine folge </i></font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2><i> der tatsache, dass wir in deutschland kein </i></font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2><i> bibliotheksgesetz haben, in dem aufgaben, </i></font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2><i> strukturen, organisation und finanzierung </i></font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2><i> von bibliotheken geregelt sind </i></font><font face=3D"Tahoma" size=3D2> . </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> die engländer haben ihr bibliotheksgesetz </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> in regelmässig aktualisierter form seit </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> 1850 ! unsere nachbarländer haben auch </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> entsprechende gesetze. </font><br> <br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> warum das deutschen bibliothekaren und ihren </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> verbänden bisher nicht aufgefallen ist, </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> kann ich nicht sagen. </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> es kann ja auch niemand sagen, warum den </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> deutschen bibliothekarInnen bisher nicht </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> aufgefallen ist, dass bei deutschen </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> schülern die lesefähigkeit ernsthafte mängel </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> aufweist. nachzulesen ist das bei PISA. </font><br> <br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> hier wird in zukunft einiges zu tun sein. </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#FF0000> wenn sie daran mitwirken, dann VIEL ERFOLG ! </font><br> <br> <font face=3D"Courier New" size=3D2 color=3D#000000> MfG H.M. </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2 color=3D#000000> -- </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2 color=3D#000000> xxxxx </font><br> </body> </html> --__Next_1012256001_Part24__--
From: Anja Stock & Guido =?iso-8859-1?Q?H=F6lker?= xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 23:08:07 +0100 Subject: Re: Erfahrungen mit =?iso-8859-1?Q?Nutzungsgeb=FChren?=
Hallo Herr Reisser! In Schwerte (NRW, 50.000 EW) wwerden seit 1996 Lesejahresgebühren erhoben. Erwachsene zahlten DM 12,- bis 2001, seit 2002 € 9,-. Die üblichen Sondergruppen zahlen die Hälfte, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren nutzen die Bibliothek kostenlos. Letzteres ist meiner Ansicht nach enorm wichtig, denn Jugendliche zahlen zwar für eine Kinokarte viel Geld, nicht aber für Bildung, die sie meist als lästig und anstrengend empfinden. In der Gebühr ist die Nutzung aller Medien (Ausnahme Internet) enthalten, weil wir nicht das Personal haben, an der Verbuchungstheke zusätzlich pro entliehenem Medium Geld zu kassieren. Mit der Gebühreneinführung wurde die CD-ROM als Ausleihmedium eingeführt. Trotzdem sank die Zahl der angemeldeten Leser um 10%. Im Jahr 2001 mußten zudem die Öffnungszeiten reduziert werden, was weitere 15% der Kunden zum Rückzug veranlaßte. Mit der Gebührenerhöhung in diesem Jahr wurde die DVD in die Ausleihe gebracht. Der Erfolg ist noch nicht meßbar. Generell bleibt die Frage: Ist die Leistumng der Bibliothek so gut, daß Lesegebühren gerechtfertigt sind? Wenn ja, kann die Bibliothek eventuell mit dem Stadtrat einen Leistungsstandart beschließen, dessen Unterschreitung die Abschaffung der Gebühren nach sich zöge, um eben diesen Standart zu sichern. Herzliche Grüße Anja Stock, Stadtbücherei Schwerte
From: xxxxx (Heinz Marloth) Date: 28 Jan 2002 20:04 GMT Subject: Re: Erfahrungen mit =?ISO-8859-1?q?Nutzungsgeb=FChren?=
--__Next_1012248297_Part32__ Content-Type: Text/Plain; Charset="ISO-8859-1" Content-Transfer-Encoding: Quoted-Printable "Michael Reisser" xxxxx schrieb: > liebe Kolleginnen und Kollegen! > In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile des Gemeinderates die E= inf=FChrung von Geb=FChren (12 Euro pro Jahr) f=FCr die =F6rtliche Stadtbib= liothek (=FCbrigens bei gleichzeitiger K=FCrzung des Medienetats um 25 Proz= ent). > Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig zu einer abendlichen D= iskussionsveranstaltung (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Geb=FChren und Eta= tk=FCrzung eingeladen (der Ordnung halber will ich doch erw=E4hnen, dass ic= h im Wahlkreis Reutlingen als SPD-Bewerber im Herbst f=FCr den Deutschen Bu= ndestag kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde der Stadtbiblio= thek, SPD-Gemeinder=E4te - durch mein Kommen zus=E4tzliche Publizit=E4t ver= sprechen). > Mein "Part" wird an diesem Abend sein, die Funktion =D6ffentlicher Biblio= theken zu erl=E4utern, oder zugespitzt die These zu untermauern: =D6ffentli= che Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte W=E4rmestuben mit kos= tenloser Buchausleihe.=20 > Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die (=FCberwiegend schlechte) = Erfahrungen mit Geb=FChren gemacht haben, mir fehlt aber dennoch der =DCber= blick. Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Gr=F6=DFe, die in den letzt= en 10 Jahren mit Geb=FChren konfrontiert wurden, mir kurz folgende Informat= ionen zukommen zu lassen: > +++ Geb=FChr(en):=20 > + Wann eingef=FChrt?=20 > + Art der Geb=FChr (pauschal, pro Ausleihe, f=FCr bestimmte Medien/Dienst= leistungen)=20 > + H=F6he der Geb=FChr(en) > + Einschr=E4nkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner, Zivis/Wehrdienstleisten= de, sozial Schwache) >=20 > +++ Auswirkungen: > + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere Reaktionen/Folgen > + wurden Geb=FChren darauf hin beibehalten, modifiziert, abgeschafft? >=20 > ++ Kontext:=20 > + Gab es irgendwelche Ma=DFnahmen, die die Geb=FChren "relativieren", als= o z.B. Neubau, Anbau oder Umbau, neue Angebote (DVD, Internet, Multimedia-P= Cs) oder Dienstleistungen? > [ ..... ]=20 > Michael Reisser - Redaktion BuB=20 Lieber Michael Reisser es freut mich, dass sie f=FCr ein politisches mandat kandidieren. viel erfolg dabei ! dann k=F6nnte der einfluss des bibliothekswesens auf die politik verbessert werden. m.w. haben wir in deutschland bisher nur einen bibliothekar als MdL. die von ihnen aufgeworfenen fragen w=E4ren allerdings klassische aufgaben f=FCr die bibliothekswissenschaftliche forschung, die sich damit gr=FCndlich zu befasse nh=E4tte. dass wir so etwas nicht haben, wissen sie. bei der veranstaltung, zu der sie eingeladen=20 sind, k=F6nnen sie vielleicht etwas erreichen, kommen aber nicht um die tatsache herum, dass die bibliotheken *freiwille* leistungen der st=E4dte und gemeinden sind. bei knapper kasse k=F6nnen die gelder gek=FCrzt oder sogar ganz gestrichen werden. es ist m=FCssig zu streiten, wer hieran schuld ist. ein teil der schuld tragen die bibliothekatischen verb=E4nde, die seit jahrzehnten schlafen und bisher nicht in der lage waren, bibliotheksgesetze anzuregen und=20 f=FCr ihre verabschiedung zu sorgen, in den aufgaben, strukturen, organisation und=20 finanzierung von bibliotheken gesetzlich geregelt werden. andere europ=E4ische l=E4nder (die engl=E4nder seit 1850 !) haben so etwas. wir sind also nicht nur gem=E4ss PISA auf den hinteren pl=E4tzen. vielleicht wird es besser, wenn MdB Reisser in den zust=E4ndigen gremien wirken kann. hierzu viel erfolg und gutes gelingen ! MfG H.M. -- xxxxx --__Next_1012248297_Part32__ Content-Type: Text/HTML; Charset="ISO-8859-1" Content-Transfer-Encoding: Quoted-Printable <html> <head> <meta content=3D"text/html; charset=3Diso-8859-1" http-equiv=3D"Content-Typ= e"> </head> <body> <font face=3D"Courier New" size=3D2> "Michael Reisser" xxxxx schrieb: </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > liebe Kolleginnen und Kollegen! </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile des Gemeinderates di= e Einführung von Gebühren (12 Euro pro Jahr) für die ör= tliche Stadtbibliothek (übrigens bei gleichzeitiger Kürzung des M= edienetats um 25 Prozent). </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig zu einer abendliche= n Diskussionsveranstaltung (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Gebühren u= nd Etatkürzung eingeladen (der Ordnung halber will ich doch erwäh= nen, dass ich im Wahlkreis Reutlingen als SPD-Bewerber im Herbst für d= en Deutschen Bundestag kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde = der Stadtbibliothek, SPD-Gemeinderäte - durch mein Kommen zusätzl= iche Publizität versprechen). </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > Mein "Part" wird an diesem Abend sein, die Funktion Öff= entlicher Bibliotheken zu erläutern, oder zugespitzt die These zu unte= rmauern: Öffentliche Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte= Wärmestuben mit kostenloser Buchausleihe.=20 </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die (überwiegend schle= chte) Erfahrungen mit Gebühren gemacht haben, mir fehlt aber dennoch d= er Überblick. Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Größe= , die in den letzten 10 Jahren mit Gebühren konfrontiert wurden, mir k= urz folgende Informationen zukommen zu lassen: </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > +++ Gebühr(en):=20 </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > + Wann eingeführt?=20 </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > + Art der Gebühr (pauschal, pro Ausleihe, für bestimmte Medi= en/Dienstleistungen)=20 </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > + Höhe der Gebühr(en) </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > + Einschränkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner, Zivis/Wehrdienstl= eistende, sozial Schwache) </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> >=20 </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > +++ Auswirkungen: </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere Reaktionen/Folgen </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > + wurden Gebühren darauf hin beibehalten, modifiziert, abgeschaff= t? </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> >=20 </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > ++ Kontext:=20 </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > + Gab es irgendwelche Maßnahmen, die die Gebühren "rela= tivieren", also z.B. Neubau, Anbau oder Umbau, neue Angebote (DVD, Int= ernet, Multimedia-PCs) oder Dienstleistungen? </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > [ ..... ]=20 </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2> > Michael Reisser - Redaktion BuB=20 </font><br> <br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2><b> Lieber Michael Reisser </b></font><br> <br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> es freut mich, dass sie für ein politisches </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> mandat kandidieren. viel erfolg dabei ! </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> dann könnte der einfluss des bibliothekswesens </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> auf die politik verbessert werden. </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> m.w. haben wir in deutschland bisher nur einen </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> bibliothekar als MdL. </font><br> <br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2><i> die von ihnen aufgeworfenen fragen wären </i></font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2><i> allerdings klassische aufgaben für die </i></font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2><i> bibliothekswissenschaftliche forschung, die </i></font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2><i> sich damit gründlich zu befasse nhätte. </i></font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2><i> dass wir so etwas nicht haben, wissen sie. </i></font><br> <br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> bei der veranstaltung, zu der sie eingeladen=20 </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2> sind, können sie vielleicht etwas erreichen, </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#FF0000> kommen aber nicht um die tatsache herum, </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#FF0000> dass die bibliotheken *freiwille* leistungen </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#FF0000> der städte und gemeinden sind. bei knapper </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#FF0000> kasse können die gelder gekürzt oder sogar </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#FF0000> ganz gestrichen werden. </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000> es ist müssig zu streiten, wer hieran </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000> schuld ist. ein teil der schuld tragen </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000> die bibliothekatischen verbände, die seit </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000> jahrzehnten schlafen und bisher nicht in der </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000> lage waren, bibliotheksgesetze anzuregen und=20 </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000> für ihre verabschiedung zu sorgen, in den </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000> aufgaben, strukturen, organisation und=20 </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000> finanzierung von bibliotheken gesetzlich </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000> geregelt werden. andere europäische länder </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000> (die engländer seit 1850 !) haben so etwas. </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000> wir sind also nicht nur gemäss PISA auf den </font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000> hinteren plätzen. </font><br> <br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000><b> vielleicht wird es besser, wenn MdB Reisser </b></font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000><b> in den zuständigen gremien wirken kann. </b></font><br> <font face=3D"Tahoma" size=3D2 color=3D#000000><b> hierzu viel erfolg und gutes gelingen ! </b></font><br> <br> <font face=3D"Courier New" size=3D2 color=3D#000000> MfG H.M. </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2 color=3D#000000> -- </font><br> <font face=3D"Courier New" size=3D2 color=3D#000000> xxxxx </font><br> </body> </html> --__Next_1012248297_Part32__--
From: =?iso-8859-1?q?Gisela=20Huber?= xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 16:40:31 +0100 (CET) Subject: Re: Diskussion im Gemeinderat
Vielleicht ist das ganze schon ein bisschen kurzfristig, aber versuchen Sie es doch mit einer Unterschriftensammlung Ihrer Leser gegen Kuerzungen der Oeffnungszeiten, bzw. gegen Einfuehrung von Gebuehren. Wenn noch mehr Zeit vorhanden waere, wuerde ich einen ganzen Fragebogen erarbeiten und mit diesen gewonnenen Zahlen argumentieren. Viel Glueck, Gisela Huber --- Regina Siller xxxxx schrieb: > Liebe Kolleginnen und Kollegen, > > in der nächsten Gemeinderatssitzung von Langenargen > Mitte Februar wird > unsere Bücherei Thema wohl harter Verhandlungen (mir > graut jetzt schon > davor). > Mein Ziel ist eine Stellenaufstockung der > Thekenkraft von einer halben > auf eine Dreiviertelstelle, weil eine > Ausleihsteigerung seit 1995 um 63% > mit dem selben Personal nicht länger machbar ist. > Die Anzahl der > Überstunden wächst ins Unermessliche. > Das Ziel der Gemeinderäte (allen voran der CDU) > heisst Kosten sparen, > sie lehnten die Stellenaufstockung während der > Haushaltsberatungen ab. > > Bitte helfen Sie mir, eine gute Sitzungsvorlage zu > erstellen und > erfolgreiche Argumente zu finden gegen > > - die Ablehnung der Stellenaufstockung > - die Einführung von Gebühren pro Ausleihe > - die Einführung von Jahresgebühren (wir haben > bisher keine) > - die Reduzierung der Öffnungsstunden > - die Anstellung von Ehrenamtlichen > > Ich bin für jeden Hinweis dankbar. Vielleicht haben > Sie von eigenen > Verhandlungen dieser Art noch Unterlagen, die Sie > mir zusenden könnten. > > Besten Dank schon jetzt > und freundliche Grüsse vom Bodensee > sendet > > Regina Siller > Bücherei im Münzhof > Marktplatz 24 > 88085 Langenargen > > Tel. 07543/2559 > Fax. 07543/913034 > Mail: xxxxx > > __________________________________________________________________ Gesendet von Yahoo! Mail - http://mail.yahoo.de Ihre E-Mail noch individueller? - http://domains.yahoo.de
From: =?iso-8859-1?q?Stadtb=FCcherei=20W=FCrselen?= xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 12:44:45 +0100 (CET) Subject: Re: Erfahrungen mit Nutzungsgebühren
Sehr geehrter Herr Reisser, grundsätzlich bin ich mittlerweile der Meinung: Nicht die Gebühren sind das Problem für den Benutzer- schwund, sondern das mangelnde Angebot.! Uns hier in NRW wird von der Landesreg. immer der Vergleich mit den Niederlanden vorgeführt: dort sind Gebühren an der Tagesordnung,aber die Angebote stimmen dafür. Und hier liegt m:e. der Hase bei uns im Pfeffer. Erinnern Sie sich a.d.gestrige Christiansen- Diskussion über PISA: Wettbewerb ist angesagt; und nehmen Sie bitte den BIX zur Hand (auch für Würselen): Vergleiche bringen uns weiter ! Wenn die Auftragserfüllung und die Kundenorientierung stimmt, kann man erfolgreich arbeiten. Würselen hat seit 1984 Jahresgebühren für Erw. (ab18), ab 2.1.2002 - 10.--€ Kinder u. Jugendl.(Leseföderung)bisher immer noch frei, Versäumnisgeb. für alle einheitlich! Leider stimmen unser MedienAngebot u.Öffnungszeiten nicht, und dann wandern die Kunden ab oder mosern an der Theke. Fazit: Für Leistung bezahlen finde ich o.K. - für Mangel berappen ist mies.!!! MFG Angela Ortmanns-Dohrmann, Stadtbücherei Würselen --- Michael Reisser xxxxx schrieb: > Sehr geehrte Damen und Herren, > liebe Kolleginnen und Kollegen! > > In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile > des Gemeinderates die Einführung von Gebühren (12 > Euro pro Jahr) für die örtliche Stadtbibliothek > (übrigens bei gleichzeitiger Kürzung des Medienetats > um 25 Prozent). > > Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig > zu einer abendlichen Diskussionsveranstaltung > (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Gebühren und > Etatkürzung eingeladen (der Ordnung halber will ich > doch erwähnen, dass ich im Wahlkreis Reutlingen als > SPD-Bewerber im Herbst für den Deutschen Bundestag > kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde > der Stadtbibliothek, SPD-Gemeinderäte - durch mein > Kommen zusätzliche Publizität versprechen). > > Mein "Part" wird an diesem Abend sein, die Funktion > Öffentlicher Bibliotheken zu erläutern, oder > zugespitzt die These zu untermauern: Öffentliche > Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte > Wärmestuben mit kostenloser Buchausleihe. > > Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die > (überwiegend schlechte) Erfahrungen mit Gebühren > gemacht haben, mir fehlt aber dennoch der Überblick. > Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Größe, die > in den letzten 10 Jahren mit Gebühren konfrontiert > wurden, mir kurz folgende Informationen zukommen zu > lassen: > > +++ Gebühr(en): > + Wann eingeführt? > + Art der Gebühr (pauschal, pro Ausleihe, für > bestimmte Medien/Dienstleistungen) > + Höhe der Gebühr(en) > + Einschränkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner, > Zivis/Wehrdienstleistende, sozial Schwache) > > +++ Auswirkungen: > + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere > Reaktionen/Folgen > + wurden Gebühren darauf hin beibehalten, > modifiziert, abgeschafft? > > ++ Kontext: > + Gab es irgendwelche Maßnahmen, die die Gebühren > "relativieren", also z.B. Neubau, Anbau oder Umbau, > neue Angebote (DVD, Internet, Multimedia-PCs) oder > Dienstleistungen? > > Über eine schnelle Reaktion freue ich mich. > Herzliche Grüße aus der Reutlinger Redaktionsstube + > Dank vorab > > Michael Reisser > (Redakteur) > > ************************************ > Michael Reisser - Redaktion BuB > Forum für Bibliothek und Information > Postfach 13 24, D-72703 Reutlingen > Fon +49 (0) 71 21/34 91-13 > Fax +49 (0) 71 21/30 04 33 > E-Mail xxxxx > Internet http://www.b-u-b.de > ************************************ > > ===== Stadtbücherei Würselen Kaiserstr. 36 52146 Würselen Tel.: 02405/67559 Fax: 02405/67544 xxxxx __________________________________________________________________ Gesendet von Yahoo! Mail - http://mail.yahoo.de Ihre E-Mail noch individueller? - http://domains.yahoo.de
From: xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 12:10:40 +0100 Subject: Antwort: Erfahrungen mit =?iso-8859-1?q?Nutzungsgeb=FChren?=
Lieber Herr Reisser, mit der Einführung von Gebühren (5 Euro pauschal) haben wir keine negativen Erfahrungen gemacht, wohl aber mit der Verdoppelung dieser Gebühren (10 Euro) bei gleichzeitiger Kürzung des Medienetats um 50%. Entweder man erhöht die Gebühren oder man kürzt den Medienetat. Beides zusammen ist fatal: Die Gebührenverdoppelung erfolgte Anfang des Jahres. Am Jahresende hatten wir im Jahresdurchschnitt 10% weniger Entleihungen. Ausleihrückgänge gab es besonders im Jugendbereich bis zu 40% im letzten Quartal im Vergleich zum Vorjahr. Ein echter Absturz, der durch die Wiederaufstockung der Mittel auf den alten Stand nach einem Jahr abgefangen werden konnte, zumindest im Hinblick auf die Ausleihzahlen. Allerdings haben wir durch die Einführung der Gebühren bei Jugendlichen 20% der Jugendlichen verloren und bis jetzt (nach 2 Jahren) nicht wieder zurück gewonnen. Generell lässt sich sagen, dass sich zuerst der Rückgang bei den Ausleihzahlen, im Folgejahr der Rückgang bei den Leserzahlen bemerkbar macht. Allerdings: Dieselben Jugendlichen, die 5 Euro pro Jahr für die Bibliotheksbenutzung nicht zahlen wollen, lassen ein Vielfaches dieses Betrages für die Internet-Nutzung in unserer Kasse. Das Problem ist m.E. nicht die Gebühr, sondern die Medienakzeptanz in Kombination mit der Gebühr. Die Gebühr sollte gewährleisten, dass das Angebot attraktiv bleibt! Wir verlangen jetzt 10 Euro für Einzelpersonen, 15 Euro für Familien, Kinder ab 11 Jahren zahlen 5 Euro (vorher waren sie von der Gebührenzahlung befreit). Zusätzlich werden 1 Euro/Ausleihe/AV-Medium sowie 1,50 Euro/Ausleihe/CD-ROM verlangt. --------------------------------------------------------------------------------------------------------- Gemeindebuecherei Jacob-Burckhardt-Str. 8 79639 Grenzach-Wyhlen Tel. 07624 / 98 26 87
From: "Michael und Armi Wiesner" xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 12:08:58 +0100 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW:_Erfahrungen_mit_Nutzungsgeb=FChren?=
Lieber Herr Reisser, In Göppingen wurden vor ca 10 Jahren Gebühren eingeführt (damals eine Jahresgebühr von 20 DM, Kinder- und Jugendmedien waren und sind weiterhin kostenlos, sonst damals 5 DM für einen Ausweis (ohne Jahresgebühr) und dann 1 DM pro Erwachsenenmedium pro Ausleihe/Verlängerung). Wir hatten keine Einbrüche in der Benutzung, aber hätten wir nicht ein EDV-System eingeführt und CD-Roms, Internet-PC usw - also wäre da nicht eine spürbare Verbesserung der Dienstleistungen für jedermann sichtbar gewesen, wäre es sicher anders gelaufen. Seit diesem Jahr sind unsere Gebühren leicht erhöht (Jahresgebühr 12 €, Einzelausleihe 2 € - und wir bieten einen Familienausweis für 15 €). Mit dem Familienausweis wollen wir der Praxis entgegensteuern, dass Familien wie Paare aus Kostengründen nur einen Ausweis mit Jahresgebühr benutzen. Dieses Jahr bekommen noch alle Interessenten, deren Jahresgebühr noch nicht fällig ist auf Wunsch kostenlos einen Familienausweis. Vor allem für die Kinder ist das lukrativ. Sie können jetzt auch kostenlos Erwachsenenmedien ausleihen. An sich ist der Familienausweis zu billig. Andererseits gewöhnen sich die Kunden jetzt daran und sehen vielleicht in einigen Jahren durchaus ein, dass er noch mehr "wert" ist. Der andere Weg, Kunden an der Theke ins Gewissen zu reden sich doch einen eigenen Ausweis ausstellen zu lassen schien uns nicht machbar, weil "Missbrauch" einmal nicht immer feststellbar ist, und die "Anmache" von unserer Seite vor allem nur Zoff und unangenehme Atmosphäre mit sich bringen würde. BesitzerInnen eines Leserausweises bekommen ab diesem Jahr auch andere Dienstleistungen billiger: Internetbenutzung, Fernleihe... und können Karten für Veranstaltungen reservieren. Unsere Versäumnisgebühren haben wir seit 2002 auch kräftig erhöht, statt eine 1 DM pro Medium pro Woche (aber es ist möglich per Telefon rund um die Uhr, per FAX, per WEB-Opac, per Email insg. vier mal die Medien zu verlängern) kostet es 1 €. Darüber hat es bereits Ärger gegeben - aber sonst werden wir manchmal erstaunt gefragt, ob die Ausleihe von Videos und DVDs wirklich inbegriffen ist und tatsächlich nichts extra kostet. Also hier wäre wohl Einsicht und Bereitschaft da dafür noch etwas zu bezahlen - aber natürlich nur, wenn das Angebot stimmt. (Gleichzeitig mit der Erhöhung, das heisst ein Jahr davor haben wir Computerspiele eingeführt, vorher gab es nur Lernsoftware und jetzt seit Anfang 2002 gibt es DVDs). Gebühren Einführen UND Etat drastisch Kürzen muss zwangsläufig einen synergetischen Effekt im Negativen mit sich ziehen! Gebühren (und deren moderate Erhöhungen) werden nach unserer Erfahrung dann akzeptiert, wenn die Leistungen stimmen und dementsprechend noch steigen.... Mit freundlichen Grüßen Armi Bernstein Stadtbibliothek Göppingen Armi Roth-Bernstein-Wiesner Brühlstr.4 73072 Donzdorf-Reichenbach 2 BRD Tel.: 07162 24659 Bibliothek: 07161 650433 FAX 07161 650428 email: xxxxx -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: xxxxx xxxxx Auftrag von Michael Reisser Gesendet: Montag, 28. Januar 2002 10:18 An: Forum oeffentliche Bibliotheken Betreff: Erfahrungen mit Nutzungsgebühren Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen! In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile des Gemeinderates die Einführung von Gebühren (12 Euro pro Jahr) für die örtliche Stadtbibliothek (übrigens bei gleichzeitiger Kürzung des Medienetats um 25 Prozent). Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig zu einer abendlichen Diskussionsveranstaltung (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Gebühren und Etatkürzung eingeladen (der Ordnung halber will ich doch erwähnen, dass ich im Wahlkreis Reutlingen als SPD-Bewerber im Herbst für den Deutschen Bundestag kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde der Stadtbibliothek, SPD-Gemeinderäte - durch mein Kommen zusätzliche Publizität versprechen). Mein "Part" wird an diesem Abend sein, die Funktion Öffentlicher Bibliotheken zu erläutern, oder zugespitzt die These zu untermauern: Öffentliche Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte Wärmestuben mit kostenloser Buchausleihe. Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die (überwiegend schlechte) Erfahrungen mit Gebühren gemacht haben, mir fehlt aber dennoch der Überblick. Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Größe, die in den letzten 10 Jahren mit Gebühren konfrontiert wurden, mir kurz folgende Informationen zukommen zu lassen: +++ Gebühr(en): + Wann eingeführt? + Art der Gebühr (pauschal, pro Ausleihe, für bestimmte Medien/Dienstleistungen) + Höhe der Gebühr(en) + Einschränkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner, Zivis/Wehrdienstleistende, sozial Schwache) +++ Auswirkungen: + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere Reaktionen/Folgen + wurden Gebühren darauf hin beibehalten, modifiziert, abgeschafft? ++ Kontext: + Gab es irgendwelche Maßnahmen, die die Gebühren "relativieren", also z.B. Neubau, Anbau oder Umbau, neue Angebote (DVD, Internet, Multimedia-PCs) oder Dienstleistungen? Über eine schnelle Reaktion freue ich mich. Herzliche Grüße aus der Reutlinger Redaktionsstube + Dank vorab Michael Reisser (Redakteur) ************************************ Michael Reisser - Redaktion BuB Forum für Bibliothek und Information Postfach 13 24, D-72703 Reutlingen Fon +49 (0) 71 21/34 91-13 Fax +49 (0) 71 21/30 04 33 E-Mail xxxxx Internet http://www.b-u-b.de ************************************
From: "Kaltenbach Anita" xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 11:05:20 +0100 Subject: =?iso-8859-1?Q?WG=3A_Erfahrungen_mit_Nutzungsgeb=FChren?=
Nachsatz: Wir haben uns für niedrige Jahresgebühren für alle entschieden, da die sozialen Ausnahmen zu kontrollieren sehr viel Arbeit macht. Das wurde vom Stadtrat akzeptiert. -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Kaltenbach Anita Gesendet: Montag, 28. Januar 2002 11:04 An: xxxxx Betreff: AW: Erfahrungen mit Nutzungsgebühren Hallo Herr Reisser u. Frau Siller in aller Kürze wegen Eile die Erfahrungen aus Schweinfurt. Hier war das Thema 98 auf dem Programm: ich wollte zuerst nicht u. riet zur Erhöhung der Anmeldegebühren, das lehnte die Regierungsfraktion des Stadtrates ab. Meine Vorschläge: geringe Jahresgebühren für alle (wegen der Trittbrettfahrer-Eltern auf Kinderausweis - ein Problem das zu Diskussionen in allen Bibliotheken führt, die nur von Erwachsenen etwas verlangen). Mein Vorschlag DM 5, -- für alle. Hintergrund: wenn die Jahresgebühr zu hoch ist, wandern die Wenig-Leser ab. Es kam heraus: DM 10 für alle ab 12 Jahren (5 Euro). - Keine Familienausweise, das gab unsere damalige EDV nicht her. Andernorts werden 30-40 DM für Familienausweise verlangt, was auf das gleiche herauskommt. Mit eigenen Kinderausweisen kann man besser die FSK von Filmen kontrollieren. Dazu, weil man viel kassieren wollte: Videogebühren(2 EUR pro Woche), CD-ROM-Gebühren (1 EUR pro 2 Wochen), DVD-Gebühren (2 EUR pro Woche) u. Gebühren für Musik-CDs (0,5 EUR pro Woche).Die Benutzungsgebühren für die neuen Medien werden von den Leuten akzeptiert. Sowie Verzugsgebühren von 1,5 EUR pro Woche. - Die Verzugsgebühren haben die Leute selbst in der Hand. Sie sind bei hohen Verzugsgebühren jedoch sehr geharnischt. Unsere Jahresgebühren folgten der Leitlinie: für 1/2 Taschenbuch legen wir Ihnen eine ganze Bibliothek zu Füßen. Eine Umfrage in Forumoeb ergab: je niedriger die Jahresgebühren pro Person desto mehr Akzeptanz u. desto leichter der Einstieg. Gleichzeitig wurde der Etat heruntergeschraubt, wg. Finanzkrise an einem Industriestandort mit sehr schwankenden Gewerbesteuer-Einnahmen. Ich konnte mit dem Argument: das passt nicht zusammen den Etat wieder anheben. Die Benutzungsgebühren für die neuen Medien werden akzeptiert. Der Kämmerer erlaubte uns ein Refinanzierungsmodell neuer Medien mit den Gebühren, das aber nicht so ganz funktioniert wg. der Budgetierung, der wir unterworfen sind. (Weniger Einnahmen weniger Ausgaben). Zunächst war der Stadtrat sehr angetan von den (all zu optimistischen) Prognosen der Gebühren-Einnahmen. Als sich diese nicht bewahrheiteten konnte ich weitere Zwänge durch ein entsprechendes Schreiben an Frau OB mit entsprechenden Argumenten (höchste Gebühren der Region) abbiegen. Wegen schwankender Gewerbesteuer-Einnahmen hatten wir 2000 den massivsten Etat-Einbruch. Wir kürzten demonstrativ die Zeitschriften-Abos. Es gab massive Beschwerden der Benutzer und 2001 trotz noch größerem Finanzloch in der Gewerbesteuer wieder mehr Etat. (Wir haben im März Kommunalwahlen). Ich war zunächst sehr gegen Jahres-Gebühren. Bin aber nun nicht mehr ganz dieser Meinung. Da die Gewerbesteuer-Finanzkrise zu mehr Eigen-einnahmen langfristig zwingen wird. Jahresgebühren sind landläufig üblich. Warum sollen wir alles verschenken ? Das wird nicht unbedingt geschätzt. Durch unser soziales Engagement haben wir uns berufsständisch nicht unbedingt immer einen Gefallen getan und auch nicht dem unserer Bibliotheken. Ein sicherlich streitbarer Diskussionspunkt. Mit freundlichen Grüßen Anita Kaltenbach Stadtbücherei Schweinfurt Centrum Am Oberen Marienbach 1 97421 Schweinfurt Tel. 09721/51-385 Fax 09721/51-607 xxxxx -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Michael Reisser xxxxx Gesendet: Montag, 28. Januar 2002 10:18 An: Forum oeffentliche Bibliotheken Betreff: Erfahrungen mit Nutzungsgebühren Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen! In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile des Gemeinderates die Einführung von Gebühren (12 Euro pro Jahr) für die örtliche Stadtbibliothek (übrigens bei gleichzeitiger Kürzung des Medienetats um 25 Prozent). Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig zu einer abendlichen Diskussionsveranstaltung (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Gebühren und Etatkürzung eingeladen (der Ordnung halber will ich doch erwähnen, dass ich im Wahlkreis Reutlingen als SPD-Bewerber im Herbst für den Deutschen Bundestag kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde der Stadtbibliothek, SPD-Gemeinderäte - durch mein Kommen zusätzliche Publizität versprechen). Mein "Part" wird an diesem Abend sein, die Funktion Öffentlicher Bibliotheken zu erläutern, oder zugespitzt die These zu untermauern: Öffentliche Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte Wärmestuben mit kostenloser Buchausleihe. Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die (überwiegend schlechte) Erfahrungen mit Gebühren gemacht haben, mir fehlt aber dennoch der Überblick. Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Größe, die in den letzten 10 Jahren mit Gebühren konfrontiert wurden, mir kurz folgende Informationen zukommen zu lassen: +++ Gebühr(en): + Wann eingeführt? + Art der Gebühr (pauschal, pro Ausleihe, für bestimmte Medien/Dienstleistungen) + Höhe der Gebühr(en) + Einschränkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner, Zivis/Wehrdienstleistende, sozial Schwache) +++ Auswirkungen: + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere Reaktionen/Folgen + wurden Gebühren darauf hin beibehalten, modifiziert, abgeschafft? ++ Kontext: + Gab es irgendwelche Maßnahmen, die die Gebühren "relativieren", also z.B. Neubau, Anbau oder Umbau, neue Angebote (DVD, Internet, Multimedia-PCs) oder Dienstleistungen? Über eine schnelle Reaktion freue ich mich. Herzliche Grüße aus der Reutlinger Redaktionsstube + Dank vorab Michael Reisser (Redakteur) ************************************ Michael Reisser - Redaktion BuB Forum für Bibliothek und Information Postfach 13 24, D-72703 Reutlingen Fon +49 (0) 71 21/34 91-13 Fax +49 (0) 71 21/30 04 33 E-Mail xxxxx Internet http://www.b-u-b.de ************************************
From: "Kaltenbach Anita" xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 11:03:40 +0100 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW=3A_Erfahrungen_mit_Nutzungsgeb=FChren?=
Hallo Herr Reisser u. Frau Siller in aller Kürze wegen Eile die Erfahrungen aus Schweinfurt. Hier war das Thema 98 auf dem Programm: ich wollte zuerst nicht u. riet zur Erhöhung der Anmeldegebühren, das lehnte die Regierungsfraktion des Stadtrates ab. Meine Vorschläge: geringe Jahresgebühren für alle (wegen der Trittbrettfahrer-Eltern auf Kinderausweis - ein Problem das zu Diskussionen in allen Bibliotheken führt, die nur von Erwachsenen etwas verlangen). Mein Vorschlag DM 5, -- für alle. Hintergrund: wenn die Jahresgebühr zu hoch ist, wandern die Wenig-Leser ab. Es kam heraus: DM 10 für alle ab 12 Jahren (5 Euro). - Keine Familienausweise, das gab unsere damalige EDV nicht her. Andernorts werden 30-40 DM für Familienausweise verlangt, was auf das gleiche herauskommt. Mit eigenen Kinderausweisen kann man besser die FSK von Filmen kontrollieren. Dazu, weil man viel kassieren wollte: Videogebühren(2 EUR pro Woche), CD-ROM-Gebühren (1 EUR pro 2 Wochen), DVD-Gebühren (2 EUR pro Woche) u. Gebühren für Musik-CDs (0,5 EUR pro Woche).Die Benutzungsgebühren für die neuen Medien werden von den Leuten akzeptiert. Sowie Verzugsgebühren von 1,5 EUR pro Woche. - Die Verzugsgebühren haben die Leute selbst in der Hand. Sie sind bei hohen Verzugsgebühren jedoch sehr geharnischt. Unsere Jahresgebühren folgten der Leitlinie: für 1/2 Taschenbuch legen wir Ihnen eine ganze Bibliothek zu Füßen. Eine Umfrage in Forumoeb ergab: je niedriger die Jahresgebühren pro Person desto mehr Akzeptanz u. desto leichter der Einstieg. Gleichzeitig wurde der Etat heruntergeschraubt, wg. Finanzkrise an einem Industriestandort mit sehr schwankenden Gewerbesteuer-Einnahmen. Ich konnte mit dem Argument: das passt nicht zusammen den Etat wieder anheben. Die Benutzungsgebühren für die neuen Medien werden akzeptiert. Der Kämmerer erlaubte uns ein Refinanzierungsmodell neuer Medien mit den Gebühren, das aber nicht so ganz funktioniert wg. der Budgetierung, der wir unterworfen sind. (Weniger Einnahmen weniger Ausgaben). Zunächst war der Stadtrat sehr angetan von den (all zu optimistischen) Prognosen der Gebühren-Einnahmen. Als sich diese nicht bewahrheiteten konnte ich weitere Zwänge durch ein entsprechendes Schreiben an Frau OB mit entsprechenden Argumenten (höchste Gebühren der Region) abbiegen. Wegen schwankender Gewerbesteuer-Einnahmen hatten wir 2000 den massivsten Etat-Einbruch. Wir kürzten demonstrativ die Zeitschriften-Abos. Es gab massive Beschwerden der Benutzer und 2001 trotz noch größerem Finanzloch in der Gewerbesteuer wieder mehr Etat. (Wir haben im März Kommunalwahlen). Ich war zunächst sehr gegen Jahres-Gebühren. Bin aber nun nicht mehr ganz dieser Meinung. Da die Gewerbesteuer-Finanzkrise zu mehr Eigen-einnahmen langfristig zwingen wird. Jahresgebühren sind landläufig üblich. Warum sollen wir alles verschenken ? Das wird nicht unbedingt geschätzt. Durch unser soziales Engagement haben wir uns berufsständisch nicht unbedingt immer einen Gefallen getan und auch nicht dem unserer Bibliotheken. Ein sicherlich streitbarer Diskussionspunkt. Mit freundlichen Grüßen Anita Kaltenbach Stadtbücherei Schweinfurt Centrum Am Oberen Marienbach 1 97421 Schweinfurt Tel. 09721/51-385 Fax 09721/51-607 xxxxx -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Michael Reisser xxxxx Gesendet: Montag, 28. Januar 2002 10:18 An: Forum oeffentliche Bibliotheken Betreff: Erfahrungen mit Nutzungsgebühren Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen! In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile des Gemeinderates die Einführung von Gebühren (12 Euro pro Jahr) für die örtliche Stadtbibliothek (übrigens bei gleichzeitiger Kürzung des Medienetats um 25 Prozent). Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig zu einer abendlichen Diskussionsveranstaltung (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Gebühren und Etatkürzung eingeladen (der Ordnung halber will ich doch erwähnen, dass ich im Wahlkreis Reutlingen als SPD-Bewerber im Herbst für den Deutschen Bundestag kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde der Stadtbibliothek, SPD-Gemeinderäte - durch mein Kommen zusätzliche Publizität versprechen). Mein "Part" wird an diesem Abend sein, die Funktion Öffentlicher Bibliotheken zu erläutern, oder zugespitzt die These zu untermauern: Öffentliche Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte Wärmestuben mit kostenloser Buchausleihe. Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die (überwiegend schlechte) Erfahrungen mit Gebühren gemacht haben, mir fehlt aber dennoch der Überblick. Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Größe, die in den letzten 10 Jahren mit Gebühren konfrontiert wurden, mir kurz folgende Informationen zukommen zu lassen: +++ Gebühr(en): + Wann eingeführt? + Art der Gebühr (pauschal, pro Ausleihe, für bestimmte Medien/Dienstleistungen) + Höhe der Gebühr(en) + Einschränkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner, Zivis/Wehrdienstleistende, sozial Schwache) +++ Auswirkungen: + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere Reaktionen/Folgen + wurden Gebühren darauf hin beibehalten, modifiziert, abgeschafft? ++ Kontext: + Gab es irgendwelche Maßnahmen, die die Gebühren "relativieren", also z.B. Neubau, Anbau oder Umbau, neue Angebote (DVD, Internet, Multimedia-PCs) oder Dienstleistungen? Über eine schnelle Reaktion freue ich mich. Herzliche Grüße aus der Reutlinger Redaktionsstube + Dank vorab Michael Reisser (Redakteur) ************************************ Michael Reisser - Redaktion BuB Forum für Bibliothek und Information Postfach 13 24, D-72703 Reutlingen Fon +49 (0) 71 21/34 91-13 Fax +49 (0) 71 21/30 04 33 E-Mail xxxxx Internet http://www.b-u-b.de ************************************
From: xxxxx (Michael Reisser) Date: 28 Jan 2002 09:18 GMT Subject: Erfahrungen mit =?ISO-8859-1?q?Nutzungsgeb=FChren?=
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen! In Reutlingen planen Stadtverwerwaltung und Teile des Gemeinderates die Einführung von Gebühren (12 Euro pro Jahr) für die örtliche Stadtbibliothek (übrigens bei gleichzeitiger Kürzung des Medienetats um 25 Prozent). Ich selbst wurde nun als BuB-Redakteur kurzfristig zu einer abendlichen Diskussionsveranstaltung (Mittwoch, 30. Januar) zum Thema Gebühren und Etatkürzung eingeladen (der Ordnung halber will ich doch erwähnen, dass ich im Wahlkreis Reutlingen als SPD-Bewerber im Herbst für den Deutschen Bundestag kandidiere und sich die Veranstalter - u.a. Freunde der Stadtbibliothek, SPD-Gemeinderäte - durch mein Kommen zusätzliche Publizität versprechen). Mein "Part" wird an diesem Abend sein, die Funktion Öffentlicher Bibliotheken zu erläutern, oder zugespitzt die These zu untermauern: Öffentliche Bibliotheken sind weit mehr als steuerfinanzierte Wärmestuben mit kostenloser Buchausleihe. Mir sind zwar einige Bibliotheken bekannt, die (überwiegend schlechte) Erfahrungen mit Gebühren gemacht haben, mir fehlt aber dennoch der Überblick. Deshalb bitte ich Bibliotheken jeglicher Größe, die in den letzten 10 Jahren mit Gebühren konfrontiert wurden, mir kurz folgende Informationen zukommen zu lassen: +++ Gebühr(en): + Wann eingeführt? + Art der Gebühr (pauschal, pro Ausleihe, für bestimmte Medien/Dienstleistungen) + Höhe der Gebühr(en) + Einschränkungen (Kinder/Jugendliche, Rentner, Zivis/Wehrdienstleistende, sozial Schwache) +++ Auswirkungen: + auf Ausleihe, Besucherzahlen etc. oder andere Reaktionen/Folgen + wurden Gebühren darauf hin beibehalten, modifiziert, abgeschafft? ++ Kontext: + Gab es irgendwelche Maßnahmen, die die Gebühren "relativieren", also z.B. Neubau, Anbau oder Umbau, neue Angebote (DVD, Internet, Multimedia-PCs) oder Dienstleistungen? Über eine schnelle Reaktion freue ich mich. Herzliche Grüße aus der Reutlinger Redaktionsstube + Dank vorab Michael Reisser (Redakteur) ************************************ Michael Reisser - Redaktion BuB Forum für Bibliothek und Information Postfach 13 24, D-72703 Reutlingen Fon +49 (0) 71 21/34 91-13 Fax +49 (0) 71 21/30 04 33 E-Mail xxxxx Internet http://www.b-u-b.de ************************************
From: "Pilzer, Harald" xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 09:38:22 +0100 Subject: AW: Manifest Schulbibliotheken
This message is in MIME format. Since your mail reader does not understand this format, some or all of this message may not be legible. ------_=_NextPart_001_01C1A7D7.24D5C080 Content-Type: text/plain; charset="iso-8859-1" Content-Transfer-Encoding: quoted-printable Sehr geehrter Herr Hoebbel, es w=E4re sch=F6n, wenn Sie mir 20 Exemplare des "Manifestes = Schulbibliotheken" zukommen lassen k=F6nnten. Adresse etc. anbei. Vielen Dank ! Mit besten Gr=FCssen Harald Pilzer M.A. Stadtbibliotheksdirektor Stadtbibliothek Bielefeld -420- Wilhelmstrasse 3 33602 Bielefeld TEL 0521 / 51-2443 FAX 0521 / 51-3387 xxxxx http://www.stadtbibliothek-bielefeld.de > ---------- > Von: xxxxx > Antwort an: xxxxx > Gesendet: Freitag, 25. Januar 2002 16:56 > An: Forum oeffentliche Bibliotheken > Betreff: Manifest Schulbibliotheken >=20 >=20 > Liebe Kolleginnen und Kollegen, >=20 > die Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbaende=20 > (BDB) hatte Ende 2001 die Kosten fuer den Druck einer Anzahl=20 > Exemplare des UNESCO-Manifests "Schulbibliotheken" uebernommen. Diese = > liegen jetzt vor.=20 >=20 > Jeder interessierte Bibliothekar, Lehrer,... kann kostenlose=20 > Exemplare anfordern, um sie sinnvoll bei sich einzusetzen:=20 > xxxxx >=20 > MfG >=20 > N. HOEBBEL >=20 > * **************************************** * > Ehem. DEUTSCHES BIBLIOTHEKSINSTITUT=20 > - Beratungsdienst fuer Schulbibliotheken / Niels Hoebbel - > Kurt-Schumacher-Damm 12-16 13405 Berlin > Tel.: 030-410 34-444 Fax: 030-410 34-100 > E-Mail: xxxxx > URL: www.dbi-berlin.de/dbi_ber/schul/schul00.htm > NEU: http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=3D855 >=20 ------_=_NextPart_001_01C1A7D7.24D5C080 Content-Type: text/html; charset="iso-8859-1" Content-Transfer-Encoding: quoted-printable <!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 3.2//EN"> <HTML> <HEAD> <META HTTP-EQUIV=3D"Content-Type" CONTENT=3D"text/html; = charset=3Diso-8859-1"> <META NAME=3D"Generator" CONTENT=3D"MS Exchange Server version = 5.5.2654.45"> <TITLE>AW: Manifest Schulbibliotheken</TITLE> </HEAD> <BODY> <P><FONT COLOR=3D"#0000FF" SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Sehr geehrter Herr = Hoebbel,</FONT> <BR><FONT COLOR=3D"#0000FF" SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">es w=E4re sch=F6n, = wenn Sie mir 20 Exemplare des "Manifestes Schulbibliotheken" = zukommen lassen k=F6nnten. Adresse etc. anbei.</FONT></P> <P><FONT COLOR=3D"#0000FF" SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Vielen Dank !</FONT> <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Mit besten = Gr=FCssen</FONT> <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Harald = Pilzer M.A.</FONT> <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans = Serif">Stadtbibliotheksdirektor</FONT> </P> <P><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans = Serif">Stadtbibliothek Bielefeld</FONT> <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans = Serif">-420-</FONT> <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans = Serif">Wilhelmstrasse 3</FONT> <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">33602 = Bielefeld</FONT> <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">TEL = 0521 / 51-2443</FONT> <BR><FONT COLOR=3D"#008080" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">FAX = 0521 / 51-3387</FONT> <BR><U><FONT COLOR=3D"#0000FF" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif"><A = xxxxx d.de</A></FONT></U> <BR><U><FONT COLOR=3D"#0000FF" SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif"><A = HREF=3D"http://www.stadtbibliothek-bielefeld.de" = TARGET=3D"_blank">http://www.stadtbibliothek-bielefeld.de</A></FONT></U>= </P> <BR> <BR> <BR> <BR> <UL> <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">----------</FONT> <BR><B><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Von:</FONT></B> = <FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans = xxxxx <BR><B><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Antwort an:</FONT></B> = <FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans = xxxxx <BR><B><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Gesendet:</FONT></B> = <FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans = Serif">Freitag, 25. Januar 2002 16:56</FONT> <BR><B><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">An:</FONT></B> = <FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Forum = oeffentliche Bibliotheken</FONT> <BR><B><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans Serif">Betreff:</FONT></B> = <FONT SIZE=3D2 FACE=3D"MS Sans = Serif">Manifest Schulbibliotheken</FONT> </P> <BR> <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Liebe Kolleginnen und Kollegen,</FONT> </P> <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">die Bundesvereinigung Deutscher = Bibliotheksverbaende </FONT> <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">(BDB) hatte Ende 2001 die Kosten fuer = den Druck einer Anzahl </FONT> <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Exemplare des UNESCO-Manifests = "Schulbibliotheken" uebernommen. Diese </FONT> <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">liegen jetzt vor. </FONT> </P> <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Jeder interessierte Bibliothekar, = Lehrer,... kann kostenlose </FONT> <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Exemplare anfordern, um sie sinnvoll = bei sich einzusetzen: </FONT> <BR><FONT SIZE=3D2 xxxxx </P> <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">MfG</FONT> </P> <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">N. HOEBBEL</FONT> </P> <P><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial"> * = **************************************** *</FONT> <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Ehem. DEUTSCHES BIBLIOTHEKSINSTITUT = </FONT> <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">- Beratungsdienst fuer = Schulbibliotheken / Niels Hoebbel -</FONT> <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Kurt-Schumacher-Damm = 12-16 13405 Berlin</FONT> <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">Tel.: 030-410 34-444 Fax: = 030-410 34-100</FONT> <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">E-Mail: xxxxx <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">URL: = www.dbi-berlin.de/dbi_ber/schul/schul00.htm</FONT> <BR><FONT SIZE=3D2 FACE=3D"Arial">NEU:</FONT><U> <FONT = COLOR=3D"#0000FF" SIZE=3D2 FACE=3D"Arial"><A = HREF=3D"http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=3D855" = TARGET=3D"_blank">http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=3D855</= A></FONT></U> </P> </UL> </BODY> </HTML> ------_=_NextPart_001_01C1A7D7.24D5C080--
From: "Stadtbuecherei Nordenham" xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 09:26:39 +0100 Subject: Re: Diskussion im Gemeinderat
Liebe Frau Siller, es ist gefährlich NUR betriebswirtschaftlich zu argumentieren. Letztlich ist das eine politische Frage. Ein Kollege, der sich beim hiesigen Landkreis mit der Bemerkung "Dann kann ich keine gute Arbeit mehr machen" über Mittelkürzungen beschwerte, bekam prompt zu hören "Dann machen Sie eben ausreichende Arbeit!". Argumentieren Sie auch mit PISA, hier war Lesen ja ein Knackpunkt und von PISA hat auch der letzte Gemeinderat schon was gehört. Lesen ist DIE Grundqualifikation. Für UNS ist das banal...Ich empfehle den Vortrag von Ring unter http://www.bildung.hessen.de/service/sbi/praxis/qual_lesen.htm Da finden sich gute Formulierungen! In 10 Jahren werden viele KMU (kleine und mittlere Unternehmen) händeringend nach Fachkräften suchen, auch bei Ihnen. Aber es stimmt, offensiv argumentieren! MfG Jochen Dudeck Stadtbücherei Nordenham * An der Gate 11 * 26954 Nordenham Tel. 04731/923210 * Fax. ~/923211 **** Achtung geänderte Email-Adresse : ************ xxxxx http://www.stadtbuecherei-nordenham.de _____________________ It takes a whole village to raise a child Es bedarf des Engagements einer gesamten Gemeinde, damit ein Kind gut aufwachsen kann Afrikanisches Sprichwort
From: "=?ISO-8859-1?Q?Sabine=20Teigelk=E4mper?=" xxxxx Date: Mon, 28 Jan 2002 09:07:54 +0100 Subject: Digitale Angebote für Bibliotheken
Liebe Kolleginnen und Kollegen, wer von Ihnen bietet a) die Bertelsmann Lexikothek auf CD-ROM für die Benutzer zur Präsenznutzung an b) über einen Web-Opac Nachschlagewerke für die Benutzer an, wobei diese sich über ihre Leserausweisnr. oder ähnlich einloggen können Falls Sie über a) und/oder b) verfügen, sob berichten Sie doch bitte über Ihre Erfahrungen und Modalitäten! Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Sabine Teigelkämper Diplom-Bibliothekarin Staatliche Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen Außenstelle Würzburg Schürerstr. 4a 97080 Würzburg xxxxx URL: http://www.lfs.bsb-muenchen.de Tel.: 0931-30 46 91-6 Fax: 0931-30 46 91-9
From: xxxxx (Vogtlandbibliothek Plauen) Date: Mon, 28 Jan 2002 09:40:55 +0100 Subject: Re: Diskussion im Gemeinderat
This is a multi-part message in MIME format. ------=_NextPart_000_000A_01C1A7DF.E1CF7660 Content-Type: text/plain; charset="iso-8859-1" Content-Transfer-Encoding: quoted-printable Sehr geehrte Frau Stiller, wir hatten eine =E4hnliche Runde im Dezember. Meiner Meinung nach hilft = nur die Offensive. 1. Vergleichzahlen mit dem Bertelsmann-Bibliotheks-Index. Wo steht Ihre = Bibliothek, was die Wirtschaftlichkeit und die anderen Zahlen betrifft. = Als Folie und schicke Exeltabelle aufgemacht hat das unsere Geldgeber = beeindruckt. 2. Ein Zugest=E4ndnis m=FCssen Sie wahrscheinlich machen. Warum keine = Jahresgeb=FChren. Nach unseren Erfahrungen gehen dann die Leser um ca. = 20% zur=FCck. Aber die Ausleihen nicht. Wenn sie Geb=FChren nehmen, kann = nicht gleichzeitig die Leistung geschrumpft werden. Das ist = marktwirtschaftlich unm=F6glich. *g* 3. Nach vorn weisende Projekte. Z.B. einen speziellen = I-Net-Beratungsplatz. F=FCr diesen braucht man eine qualifizierte Kraft. 4. Warum keine Ehrenamtlichen. Nat=FCrlich entsprechend qualifiziert. = Gibt es bei Ihnen keine ehemaligen Kollegen, die sich gern eine kleine = Aufwandsentsch=E4digung dazu verdienen wollen. Vielleicht besteht auch = die M=F6glichkeit mit einer Umschulungs-- oder Ausbildungseinrichtung = (evt. Bibliothekare, Buchh=E4ndler o.=E4.) einen Vertrag =FCber = Praktikanten zu schlie=DFen.=20 Viel Gl=FCck. Sabine Brunner Vogtlandbibliothek Plauen Neundorfer Stra=DFe 8 08523 Plauen ------=_NextPart_000_000A_01C1A7DF.E1CF7660 Content-Type: text/html; charset="iso-8859-1" Content-Transfer-Encoding: quoted-printable <!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Transitional//EN"> <HTML><HEAD> <META content=3D"text/html; charset=3Diso-8859-1" = http-equiv=3DContent-Type> <META content=3D"MSHTML 5.00.2919.6307" name=3DGENERATOR> <STYLE></STYLE> </HEAD> <BODY> <DIV><FONT face=3DArial size=3D2>Sehr geehrte Frau Stiller,</FONT></DIV> <DIV> </DIV> <DIV><FONT face=3DArial size=3D2>wir hatten eine =E4hnliche Runde im = Dezember. Meiner=20 Meinung nach hilft nur die Offensive.</FONT></DIV> <DIV> </DIV> <DIV><FONT face=3DArial size=3D2>1. Vergleichzahlen mit dem=20 Bertelsmann-Bibliotheks-Index. Wo steht Ihre Bibliothek, was die=20 Wirtschaftlichkeit und die anderen Zahlen betrifft. Als Folie und = schicke=20 Exeltabelle aufgemacht hat das unsere Geldgeber = beeindruckt.</FONT></DIV> <DIV> </DIV> <DIV><FONT face=3DArial size=3D2>2. Ein Zugest=E4ndnis m=FCssen Sie = wahrscheinlich=20 machen. Warum keine Jahresgeb=FChren. Nach unseren Erfahrungen gehen = dann die=20 Leser um ca. 20% zur=FCck. <U>Aber </U>die Ausleihen nicht. Wenn sie = Geb=FChren=20 nehmen, kann nicht gleichzeitig die Leistung geschrumpft werden. Das ist = marktwirtschaftlich unm=F6glich. *g*</FONT></DIV> <DIV> </DIV> <DIV><FONT face=3DArial size=3D2>3. <U>Nach vorn weisende Projekte</U>. = Z.B. einen=20 speziellen I-Net-Beratungsplatz. F=FCr diesen braucht man eine = <U>qualifizierte=20 </U>Kraft.</FONT></DIV> <DIV> </DIV> <DIV><FONT face=3DArial size=3D2>4. Warum keine Ehrenamtlichen. = Nat=FCrlich=20 entsprechend qualifiziert. Gibt es bei Ihnen keine ehemaligen Kollegen, = die sich=20 gern eine kleine Aufwandsentsch=E4digung dazu verdienen wollen. = Vielleicht besteht=20 auch die M=F6glichkeit mit einer Umschulungs-- oder = Ausbildungseinrichtung (evt.=20 Bibliothekare, Buchh=E4ndler o.=E4.) einen Vertrag =FCber Praktikanten = zu schlie=DFen.=20 </FONT></DIV> <DIV> </DIV> <DIV><FONT face=3DArial size=3D2>Viel Gl=FCck.</FONT></DIV> <DIV><FONT face=3DArial size=3D2>Sabine Brunner</FONT></DIV> <DIV> </DIV> <DIV> </DIV> <DIV><FONT face=3DArial size=3D2>Vogtlandbibliothek Plauen<BR>Neundorfer = Stra=DFe=20 8<BR>08523 Plauen</FONT></DIV></BODY></HTML> ------=_NextPart_000_000A_01C1A7DF.E1CF7660--