From: xxxxx Date: Fri, 28 Feb 2003 11:15:23 +0100
 Subject: Trilogien-Katalogisierung
 
 
 
 Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
 in FORUMOEB findet derzeit eine Diskussion über Trilogien-Katalogisierung
 statt. Da wir, das Team Katalogisierung der ekz, mehrmals genannt werden,
 wollen wir auf diese Diskussion reagieren:
 
 Wir sind natürlich grundsätzlich immer bereit, auf Kundenwünsche und
 Verbesserungsvorschläge einzugehen, so sie von allgemeinem Interesse und
 vor allem auch durchführbar sind.
 
 Die Aussage, die ekz würde "sicher zukünftig grundsätzlich normierte
 Hinweise auf Fortsetzungsromane liefern" ist wohl ein Wunsch vieler
 Kollegen. Dieser kann aber von uns nur dann berücksichtigt werden, wenn
 einige Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu folgende Punkte:
 
 1. Wenn Sie, liebe KollegInnen diese Forderung an die KatalogisierInnen der
 ekz stellen wollen, sollten Sie uns auch entsprechend informieren, dann ist
 dieses Diskussionsforum leider der falsche Ort.
 
 2. Beim Katalogisieren liegt uns selbst "auch nur" das zu katalogisierende
 Buch vor, wir haben hiermit den gleichen Kenntnisstand wie Sie alle.
 
 3. Manche Hinweise auf die Reihenfolge der Bände, über die der Rezenzent
 des IDs verfügt, erreichen uns nicht oder erst dann, wenn die
 Veröffentlichung schon erfolgt ist; aber er / sie hat ja die Möglichkeit,
 diesen Hinweis in seinen / ihren Besprechungstext einfließen zu lassen.
 Diese Hinweise liegen uns aber beim Katalogisierungsvorgang noch nicht vor.
 Zwischen beiden Vorgängen, dem Katalogisieren und der Rezensionserfassung,
 liegen mehrere Wochen und sie erfolgen auch noch in unterschiedlichen
 Teams.
 
 4. Zur Diskussion, ob RAK-gerecht oder nicht: sofern Bandzählungen
 ermittelt werden können, werden diese in die Titelaufnahme übernommen und
 durch [ ] gekennzeichnet.
 
 5. Die Forderung einer deutlicheren Kennzeichnung der Einzelteile durch den
 Verlag erscheint uns als viel sinnvoller, da alle anderen Maßnahmen doch
 eher dem Zufall überlassen bleiben (wer erhält wann, bei welcher
 Gelegenheit die Information).
 
 Fazit: Der normierte Hinweis auf einen Fortsetzungsroman (Beispiel 1 aus
 dem ID) ist uns nur dann möglich, wenn der Verlag die entsprechende
 Information ins Buch eindruckt , wir sie also von der Vorlage übernehmen
 können. Merkt der Rezensent beim Lesen des Buches, dass es sich um eine
 Fortsetzung handelt, so läßt er dieses Wissen (hoffentlich) in seinen Text
 einfließen (Beispiel 2) und auf diesem Weg dem Kunden zukommen.
 
 So bleibt uns wohl auch weiterhin nur zu hoffen, dass die Verlage zukünftig
 etwas sorgfältiger darauf hinweisen, was sie da eigentlich veröffentlichen.
 
 Mit freundlichen Grüßen
 
 Geschäftsfeld Medien
 Bibliothekarische Dienste
 
 Irmgard Sommer
 
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