From: Anja Stock & Guido =?iso-8859-1?Q?H=F6lker?= xxxxx Date: Fri, 11 Apr 2003 19:27:27 +0200
 Subject: Re: Vielen Dank auch
 
 
 
 Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
 Mails unterliegen nicht dem Briefgeheimnis, das wissen wir alle.
 Trotzdem vertrauen wir ihnen gelegentlich private Informationen an.
 Dabei kann es passieren, daß die Informationen mißbraucht werden, wie in
 diesem Fall leider geschehen. Die Tat ist moralisch verwerflich, keine
 Frage.
 Ein Grund, uns alle mal wieder daran zu erinnern, daß Google auch
 Beiträge in Mailing-Listen erschließt. Schon eine einfache Google-Suche
 nach dem eigenen Namen kann erstaunliche Ergebnisse zu Tage fördern.
 
 Herzliche Grüße    Anja Stock, Stadtbücherei Schwerte
 
 
 
 *************
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 From: xxxxx (Heinz Marloth)
 Date: Fri, 11 Apr 2003 18:15:24 +0200
 Subject: Re: Antwort: "Sippenhaft"
 
 
 
 Liebe Brigitte Kraft,
 
 falls der folgende abschnitt aus ihrer mail mit dem bezeichnenden
 Nazi-Ausdruck "Sippenhaft" nicht vielleicht doch ein verspäteter
 aprilscherz ist, so wäre er ein klarer fall für eine öffentliche
 diskussion:
 
 ***Falls bei Ihnen explizit oder indirekt in der Benutzungsordnung die
 Übertragbarkeit des Ausweises ausgeschlossen wird, können Sie dem
 Leser
 Medien, die offensichtlich nicht für ihn gedacht sind - mit Hinweis
 auf die
 Nichtübertragbarkeit des Ausweises - verweigern. ***
 
 in jedem zivilisierten land bekommen bibliothekarInnen, die sich
 anmassen zu entscheiden, welche medien für welche leser gedacht sind,
 ihre papiere in die hand. wo kommen wir denn hin, wenn altere
 mitbürger keine jugendbücher ausleihen dürften, weil sie "nicht für
 sie gedacht sind". dürften denn dann auch naturwissenschaftler keine
 geisteswissenschaftlichen werke lesen, weil sie eventuell garnicht
 "für sie gedacht sind" ??
 ich behalte mir vor, ihre auffassung am rande der IFLA-Konferenz 2003
 im august d.j. zu diskutieren.
 
 MfG   H.M.
 --
 xxxxx 
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 From: IFLA 2003 Berlin Sekretariat xxxxx Date: Fri, 11 Apr 2003 18:08:56 +0200
 Subject: IFLA 2003 Berlin: Konferenzprogramm =?iso-8859-1?Q?ver=F6ffentlicht?=
 
 
 
 Mehrfachempfang bitte ich zu entschuldigen
 ***********************************
 Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
 Neues zum Weltkongress Bibliothek und Information, 1.-9. August 2003 in
 Berlin
 "Bibliothek als Portal: Medien - Information - Kultur":
 
 das Konferenzprogramm der IFLA 2003 Berlin Konferenz ist nun auf der
 Website nachzulesen:
 http://www.ifla.org/IV/ifla69/prog03.htm
 
 die Posterpräsentationen sind hier veröffentlicht:
 http://www.ifla.org/IV/ifla69/poster-03.htm
 
 Melden Sie sich vor dem 1. Mai 2003 an, wenn Sie den Frühbucherpreis von
 350 Euro nutzen möchten. Anmeldeformulare und Online-Registrierung sind
 hier erhältlich: http://www.ifla.org/IV/ifla69/reg-g.htm
 
 Mit besten Grüßen,
 Barbara Schleihagen
 --
 WLIC/IFLA 2003 Generalsekretärin/Secretary General
 WLIC/IFLA 2003 Berlin Sekretariat c/o Staatsbibliothek zu Berlin
 Potsdamer Str. 33, D-10785 Berlin
 Tel: +49-30-265588-52, Fax: +49-30-265588-53
 http://www.ifla.org, http://www.ifla-deutschland.de
 
 
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 From: "Armi Roth-Bernstein-Wiesner" xxxxx Date: Fri, 11 Apr 2003 18:04:37 +0200
 Subject: Antw: "Sippenhaft"
 
 
 
 Liebe Frau Gietz,
 
 Ihr Ärger ist verständlich, allerdings hat der Sohn das Recht alles
 auszuleihen, oder?
 
 Bei uns gibt es nur zwei Mahnschreiben. Im zweiten wird angekündigt,
 dass der Leser nach einer Frist eine Gesamtrechnung erhält. Wenn die
 Medien noch nicht ersetzt worden sind, nehmen wir die Medien meistens
 trotzdem zurück auch nach dieser Frist (d.h. die zuständige Lektorin
 entscheidet) - bis er seine offenstehenden Rechnungen beglichen hat,
 bleibt der Leser natürlich gesperrt.
 
 Gesperrt wird bei uns, wenn auf dem Konto 10 Euro Minus sind.( Das
 wollen wir auf 16 Euro anheben, damit wir bei telefonischen
 Verlängerungen die abgelaufene Jahresgebühr - 12 € - in  Rechnung auf
 dem Konto stellen können.)
 
 Unser Budget wurde als Sparmaßnahme dieses Jahr um 50.000 € gekürzt.
 Seit dem sehen wir unsere säumigen, zahlungswilligen Kunden mit anderen
 Augen. Sie bringen uns die meisten Einnahmen. Ohne unsere "Schlamper"
 wäre unser Medienetat jämmerlich. 
 
 Das Problem scheint mir z. T. in den vielen (5!) Mahnschreiben zu
 liegen. Mit zunehmender Zahl verlieren die sicher ihre Wirkung.
 
 Wir haben manchmal das Gefühl, dass ein Lehrer für private Zwecke
 ausleiht oder ein Familienmitglied für ein anderes - aber nachweisen
 können wir es nicht, deshalb fangen wir erst gar nicht an zu
 diskutieren. Schont die Nerven von uns allen.
 
 Mit freundlichen Grüßen
 Armi Bernstein
 
 
 
 
 
 Armi Bernstein
 
 Stadtbibliothek Göppingen
 Kornhausplatz 1
 73033 Göppingen
 
 Tel.: 07161 650 433
 FAX: 07161 650 428
 
 
 >>> xxxxx 11.04.2003  16:14 >>>
 Liebe Kollegen,
 
 wie handhaben Sie solche Fälle? Mutter reagiert auf vier Mahnungen
 nicht,
 bringt die Medien erst nach Rechnungsstellung durch die Stadtkasse
 zurück,
 zahlt die Gebühren aber immer noch nicht und ist natürlich deshalb
 gesperrt.
 Der fast volljährige Sohn ist selbst angemeldet und will künftig auf
 seine
 Karte offensichtlich auch für seine Geschwister und Mutter ausleihen.
 Kann
 man ihm aus "Sippenhaft" die Ausleihe verweigern, zumindest die von
 eindeutigen Kindermedien?
 
 Weiter interessiert mich noch, ob Sie Benutzer, die erst nach 5.
 Mahnrechnung, Telefonanrufen usw. reagieren und endlich die Medien
 zurückbringen, "zur Strafe" eine Weile sperren oder sonstige
 Erziehungsmassnahmen ergreifen.
 
 Mit freundlichen Grüßen
 Gabriele Gietz
 Stadtbücherei Stockach 
 Salmannsweilerstr. 1
 78333 Stockach
 Tel. 07771-802-304
 E-Mail: xxxxx 
 
 
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 From: =?iso-8859-1?Q?Claudia_Gr=FCnewald?= xxxxx Date: Fri, 11 Apr 2003 17:26:33 +0200
 Subject: Selbstverbuchungsterminal
 
 
 
 Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
 gibt es Bibliotheken, die die Bibliothekssoftware BBV einsetzen und einen
 Selbstverbuchungsterminal anbieten? Bisher bin ich unbedarft, was das Thema
 Selbstverbuchungsterminals angeht und sehr an weiteren Infos interessiert.
 
 Viele Grüße aus Leichlingen sendet
 Claudia Grünewald
 
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 From: xxxxx (Heinz Marloth)
 Date: Fri, 11 Apr 2003 17:34:40 +0200
 Subject: Re: "Sippenhaft"
 
 
 
 Liebe Anita Kaltenbach,
 
 was bitte sind "private romane" ? ist das was unanständiges ? davon
 dürften deutsche bibliothekarinnen doch eigentlich überhaupt nichts
 verstehen !
 
 MfG   H.M.
 --
 xxxxx 
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 From: "Gisela Stutte" xxxxx Date: Fri, 11 Apr 2003 16:12:28 +0200
 Subject: AW: "Sippenhaft"
 
 
 
 Liebe Frau Gietz
 
 Sippenhaft halte ich für unangebracht, da der Sohn nicht fürs Gebahren
 seiner Mutter kann. Wenn er selber einen Leserausweis hat, kann er
 darauf die dafür zugelassenen Medien entleihen. Kindermedien dürfen doch
 bei Ihnen sicher auch von Heranwachsenden entliehen werden? Allerdings
 würde ich hier streng Dienst nach Vorschrift machen um so den offenbar
 bevorstehenden "Ausweismissbrauch" in Grenzen zu halten. Aber
 letztendlich wird das nicht viel nützen. Mit solchen Kunden wird man es
 immer wieder zu tun haben und wenn sie in der Minderheit sind und
 bleiben, muss man damit leben und arbeiten. Ärgern Sie sich nicht zu
 sehr, das gibt nur Falten...
 
 Wenn Ihre Benutzungsordnung es zulässt und vorsieht, können Sie
 selbstverständlich zu "Erziehungsmassnahmen" wie zeitlich begrenzte
 Sperre, oder keine weitere Ausleihe bei offenen Gebühren greifen.
 
 Bei uns ist es meistens so, dass die paar Kunden, die per Rechnung
 belangt werden sowieso nicht mehr wiederkommen. Wir verzichten auch
 gerne auf diese Klientel.
 
 Ein schönes Wochenende wünsche ich Ihnen aus der wieder sonnigeren
 Schweiz.
 
 Gisela Stutte
 Stadtbibliothek Burgdorf
 
 
 
 
 -----Ursprüngliche Nachricht-----
 Von: xxxxx xxxxx Im Auftrag von Gietz
 Gabriele
 Gesendet: Freitag, 11. April 2003 16:15
 An: Forum oeffentliche Bibliotheken
 Betreff: "Sippenhaft"
 
 Liebe Kollegen,
 
 wie handhaben Sie solche Fälle? Mutter reagiert auf vier Mahnungen
 nicht,
 bringt die Medien erst nach Rechnungsstellung durch die Stadtkasse
 zurück,
 zahlt die Gebühren aber immer noch nicht und ist natürlich deshalb
 gesperrt.
 Der fast volljährige Sohn ist selbst angemeldet und will künftig auf
 seine
 Karte offensichtlich auch für seine Geschwister und Mutter ausleihen.
 Kann
 man ihm aus "Sippenhaft" die Ausleihe verweigern, zumindest die von
 eindeutigen Kindermedien?
 
 Weiter interessiert mich noch, ob Sie Benutzer, die erst nach 5.
 Mahnrechnung, Telefonanrufen usw. reagieren und endlich die Medien
 zurückbringen, "zur Strafe" eine Weile sperren oder sonstige
 Erziehungsmassnahmen ergreifen.
 
 Mit freundlichen Grüßen
 Gabriele Gietz
 Stadtbücherei Stockach 
 Salmannsweilerstr. 1
 78333 Stockach
 Tel. 07771-802-304
 E-Mail: xxxxx 
 
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 From: "Kaltenbach Anita" xxxxx Date: Fri, 11 Apr 2003 16:04:57 +0200
 Subject: AW: "Sippenhaft"
 
 
 
 Hallo Frau Gietz,
 
 in der Stadtbücherei Schweinfurt sind Leserausweise nicht übertragbar. Darauf weisen wir hin. (Natürlich bedeutet das nicht, dass Kinderbücher nicht von Müttern entliehen werden können. Wir haben jedoch schon Lehrern, die einen Schulausweis Schule x Lehrer y hatten, private Romane auf diesen Ausweis verweigert. Zwischen dem Lit.-Bedarf von Mutter u. erwachsenem Sohn richtig zu entscheiden, dürfte allerdings schwierig sein. Ich würde mich nicht auf dieses Parkett begeben. Gibt es bei Ihnen eine Ausleihbeschränkung pro Leser ? (Bei uns ist sie mit 99 Medien relativ hoch, daher üb. diese Schiene nix zu machen.)
 
 Viel Glück
 Mit freundlichen Grüßen
 Anita Kaltenbach
 Stadtbücherei Schweinfurt
 Centrum Am Oberen Marienbach 1
 97421 Schweinfurt
 Tel. 09721/51-385
 Fax 09721/51-607
 xxxxx 
 
 -----Ursprüngliche Nachricht-----
 Von: Gietz Gabriele xxxxx Gesendet: Freitag, 11. April 2003 16:15
 An: Forum oeffentliche Bibliotheken
 Betreff: "Sippenhaft"
 
 
 Liebe Kollegen,
 
 wie handhaben Sie solche Fälle? Mutter reagiert auf vier Mahnungen nicht,
 bringt die Medien erst nach Rechnungsstellung durch die Stadtkasse zurück,
 zahlt die Gebühren aber immer noch nicht und ist natürlich deshalb gesperrt.
 Der fast volljährige Sohn ist selbst angemeldet und will künftig auf seine
 Karte offensichtlich auch für seine Geschwister und Mutter ausleihen. Kann
 man ihm aus "Sippenhaft" die Ausleihe verweigern, zumindest die von
 eindeutigen Kindermedien?
 
 Weiter interessiert mich noch, ob Sie Benutzer, die erst nach 5.
 Mahnrechnung, Telefonanrufen usw. reagieren und endlich die Medien
 zurückbringen, "zur Strafe" eine Weile sperren oder sonstige
 Erziehungsmassnahmen ergreifen.
 
 Mit freundlichen Grüßen
 Gabriele Gietz
 Stadtbücherei Stockach 
 Salmannsweilerstr. 1
 78333 Stockach
 Tel. 07771-802-304
 E-Mail: xxxxx 
 
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 From: xxxxx Date: Fri, 11 Apr 2003 15:43:20 +0100
 Subject: Antwort: "Sippenhaft"
 
 
 
 
 Liebe Frau Gietz,
 
 diese ganzen Überlegungen sind stark von den jeweiligen Benutzungsordnungen
 abhängig. Je nachdem, wie diese Fälle dort geregelt sind, haben Sie
 Möglichkeiten, oder aber auch nicht.
 Falls bei Ihnen explizit oder indirekt in der Benutzungsordnung die
 Übertragbarkeit des Ausweises ausgeschlossen wird, können Sie dem Leser
 Medien, die offensichtlich nicht für ihn gedacht sind - mit Hinweis auf die
 Nichtübertragbarkeit des Ausweises - verweigern. Ich würde Ihnen empfehlen
 mit Ihrem Justitiariat diese Fälle zu besprechen und gegebenenfalls eine
 Änderung der Benutzungsordnung veranlassen.
 
 Viele Grüße
 
 Brigitte Kraft
 
 =======================
 Stadtbibliothek Sindelfingen
 Rathausplatz 4
 71063 Sindelfingen
 07031/94-727 oder -128
 xxxxx 
 
 
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 From: Gietz Gabriele xxxxx Date: Fri, 11 Apr 2003 15:14:50 +0100
 Subject: "Sippenhaft"
 
 
 
 Liebe Kollegen,
 
 wie handhaben Sie solche Fälle? Mutter reagiert auf vier Mahnungen nicht,
 bringt die Medien erst nach Rechnungsstellung durch die Stadtkasse zurück,
 zahlt die Gebühren aber immer noch nicht und ist natürlich deshalb gesperrt.
 Der fast volljährige Sohn ist selbst angemeldet und will künftig auf seine
 Karte offensichtlich auch für seine Geschwister und Mutter ausleihen. Kann
 man ihm aus "Sippenhaft" die Ausleihe verweigern, zumindest die von
 eindeutigen Kindermedien?
 
 Weiter interessiert mich noch, ob Sie Benutzer, die erst nach 5.
 Mahnrechnung, Telefonanrufen usw. reagieren und endlich die Medien
 zurückbringen, "zur Strafe" eine Weile sperren oder sonstige
 Erziehungsmassnahmen ergreifen.
 
 Mit freundlichen Grüßen
 Gabriele Gietz
 Stadtbücherei Stockach 
 Salmannsweilerstr. 1
 78333 Stockach
 Tel. 07771-802-304
 E-Mail: xxxxx 
 
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 From: xxxxx (Stadtbuecherei Werne)
 Date: Fri, 11 Apr 2003 09:03:11 +0200
 Subject: Re: Vielen Dank auch
 
 
 
 > Der Grundsatz "Erst denken, dann schreiben" scheint sich nicht
 wirklich
 > durchzusetzen...
 
 Es sollte natürlich heißen "Erst denken, dann handeln" - der obere
 Grundsatz scheint sich auch bei mir noch nicht durchgesetzt zu haben ;-)
 
 D. Kümer
 
 
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 From: xxxxx (Stadtbuecherei Werne)
 Date: Fri, 11 Apr 2003 08:53:56 +0200
 Subject: Re: Vielen Dank auch
 
 
 
 >Ich möchte mich herzlich bei der Kollegin oder dem
 >Kollegen bedanken, die/der es für nötig befunden hat
 >unseren Bürgermeister über meine gestrige Anfrage in
 >diesem Forum in Kenntnis zu setzen und ihm in diesem
 >Zusammenhang "mangelndes Demokratieverständnis"
 >vorgeworfen hat.
 
 
 Auch von mir einen Herzlichen Glückwunsch an die Kollegin / den
 Kollegen, die / der diese Aktion "Pro Demokratie und Meinungsfreiheit"
 gestartet hat.
 
 Der Grundsatz "Erst denken, dann schreiben" scheint sich nicht wirklich
 durchzusetzen...
 
 Für solche Dinge fehlt auch mir jegliches Verständtnis. Geschädigt ist
 jetzt nämlich nicht nur die Kollegin aus Würselen, sondern außerdem die
 gesamte Liste!
 
 (Saurer) Gruß in die Runde :-(
 
 Dietmar Kümer
 
 *************
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 From: "Florian Seiffert" xxxxx Date: Fri, 11 Apr 2003 08:50:08 +0200
 Subject: Das HBZ uebernimmt die Deutsche Bibliotheksstatistik
 
 
 
 Liebe Liste(n),
 Herr Marklein hat mich gebeten, unten folgende Information an Sie
 weiterzuleiten. Richten Sie Rückfragen bitte an xxxxx Beste und sonnige Grüße aus Köln
   Florian Seiffert
 
 =================================================================
 
 Hochschulbibliothekszentrum NRW
 Postfach 27 04 51
 D-50510 Köln
 
 An alle deutschen Bibliotheken,
 die in der Deutschen Bibliotheksstatistik mitwirken
 
 Sehr geehrte Damen und Herren,
 liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
 seit Monaten wird in den deutschen Bibliotheken die Frage
 diskutiert, ob und wie nach der Auflösung des DBI die Deutsche
 Bibliotheksstatistik (DBS) ab dem Berichtsjahr 2002 weitergeführt
 werden kann. Nun ist hierzu endlich eine Entscheidung gefallen:
 Nach einem Beschluß der Kultusministerkonferenz (KMK - AG
 Bibliotheken am 19./20.03.2003) soll das HBZ beauftragt werden,
 die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) weiterzuführen. Das HBZ
 soll hierzu eine laufende Unterstützung durch die Bundesländer ab
 2004 erhalten; im Jahr 2003 wird das HBZ zunächst in
 Vorleistungen treten.
 
 Das HBZ hatte bereits im Vorfeld intensiv untersucht, welche
 Aufwände und Schwierigkeiten bei einer Übernahme entstehen würden
 und welche Maßnahmen getroffen werden müssen. Daher können wir
 Sie nun unmittelbar nach Beauftragung durch unser Ministerium
 über einige wichtige Punkte informieren:
 
 1.) Leider kann das bisher genutzte EDV-System nicht mehr genutzt
     werden, da Komponenten zwischenzeitlich veraltet sind und die
     Software in wesentlichen Teilen geändert werden muss; hierbei
     wären aber erhebliche Schwierigkeiten zu erwarten. Daher
     sieht sich das HBZ gezwungen, die komplette Software neu zu
     entwickeln. Damit wird das HBZ in Kürze beginnen. Die  neue
     Software soll so eingerichtet werden, dass nach den ersten
     zwei Entwicklungsjahren in gewissen Abständen auch
     überschaubare Veränderungen der Fragebögen  möglich werden.
 
 2.) Die gesamte DBS einschließlich aller Benachrichtigungs-,
     Rückmelde-, Nachfrage- und Kontrollverfahren wird zukünftig
     allein elektronisch abgewickelt. Online sind die Eingaben der
     Bibliotheken zu leisten und online werden die Ergebnisse
     präsentiert. Mitwirkende Bibliotheken müssen also in jedem
     Fall über einen Online-Anschluss ans Internet eine Verbindung
     mit dem HBZ aufbauen. Bibliotheken ohne Internetanschluß
     können in der Statistik nicht berücksichtigt werden - es sei
     denn, sie finden Ersatzanschlüsse bei aushelfenden Stellen.
     Bei der Eingabe wird zukünftig auf Plausibilitätsprüfungen
     verzichtet. Die Bibliotheken sind für die ordnungsgemäßen
     Eintragungen ihrer Daten selbst verantwortlich. Eine
     aggregierte Auswertung steht zunächst nicht zur Verfügung.
 
 3.) Die Erfassung und Auswertung für das Berichtsjahr 2002
     erfolgt für Öffentliche Bibliotheken auf der Basis der
     bereits 2001 genutzten und für 2002 gleichartig vorgesehenen
     Fragebögen. Für Wissenschaftliche Bibliotheken wird der neu
     entwickelte Fragebogen 2002 herangezogen. Ein Versenden
     leerer Fragebögen ist nicht vorgesehen. Stattdessen können
     alle Fragebögen bereits heute unter
     http://www.bibliotheksstatistik.de abgerufen werden. Das HBZ
     wird versuchen, die Verantwortung für diese URL zu
     übernehmen. Die Fragebögen dienen nur als Hilfe für die
     Ermittlung der Daten und später als Vorlage bei der
     Online-Eingabe vor Ort.
 
 4.) Es wird versucht werden, online auch Hilfen und Erläuterungen
     bereitzustellen.
     Unter der o.g. Internet-Adresse sind bereits heute fachliche
     Erläuterungen zu den gestellten Fragen abrufbar.
 
 5.) Das HBZ beabsichtigt auch die früheren Jahrgänge der DBS und
     das Bibliotheksadressbuch  anzuzeigen. Daher werden wir uns
     in den folgenden Jahren bemühen, übernommene Altdaten im
     Rahmen der Auswertungen ebenso anzubieten. Noch ist unklar,
     welche Daten verfügbar sind. Gegebenenfalls kann hieraus ein
     gesondertes Projekt entstehen.
 
 6.) Für Ihre Fragen kann die Emailadresse xxxxx genutzt
     werden.
 
 7.) Ein erster vorläufiger Zeitplan sieht vor:
 
     - die Fragebögen mit Erläuterungen stehen bereits auf den
       Seiten www.bibliotheksstatistik.de zur Verfügung.
 
     - ab sofort steht die Emailadresse xxxxx für
       organisatorische und fachliche Fragen zur Verfügung.
 
     - Mit den Erhebungen der Daten für das Berichtsjahr 2002
       können Sie jederzeit beginnen. Sie müssen allerdings die
       ausgefüllten Fragebögen solange aufbewahren, bis die
       Online-Eintragmöglichkeiten geöffnet werden.
 
     - Die Online-Eintragmöglichkeiten für die
       Fragebögen-Erfassung werden voraussichtlich, nach
       umfangreichen Programmier- und Testarbeiten, ab dem
       01.10.2003 eröffnet. Die Bibliotheken haben dann zwei
       Monate Zeit, ihre Daten einzugeben.
 
     - Am 01.12.2003 wird das Berichtsjahr 2002 geschlossen und
       die Auswertungen stehen kurz danach zur Ansicht zur
       Verfügung.
 
     - Das Bibliotheksadressbuch incl. Email-Adressen wird bis
       spätestens 30.09.2003 im HBZ neu eingerichtet. Alle
       Bibliotheken können also ab dem 01.10.2003 online
       feststellen, ob sie im DBS-Verteiler sind, damit alle
       relevanten Informationen erhalten - oder nicht, und sich
       dann entsprechend eintragen bzw. Eintragungen ändern.
 
 Soweit die jetzt absehbaren Informationen zur DBS. Bitte haben
 Sie Verständnis dafür, dass wir uns für das Berichtsjahr 2002 und
 wahrscheinlich auch noch für das nächste Berichtjahr 2003 auf die
 wesentlichen Verfahren beschränken müssen. Über weiteren Komfort
 und notwendige Veränderungen sind wir bereit, in den folgenden
 Jahren mit Ihnen nachzudenken.
 
 Da wir zur Zeit noch keine Adressen vom DBI übernommen haben,
 richte ich diesen Brief an die bekannten Arbeitsgemeinschaften,
 Verbände und Listen und bitte Sie alle darum, diese Information
 so weiterzugeben, dass möglichst jede Bibliothek in Deutschland
 sie erhält.
 
 Mit freundlichen Grüßen
 Klaus Marklein
 
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 From: xxxxx Date: Fri, 11 Apr 2003 08:34:24 +0200
 Subject: Antwort: Prozentzahl Benutzer
 
 
 
 
 Liebe Kollegin,
 
 sehen Sie sich doch die Zahlen aus dem BIX - der Bibliotheksindex an.
 http://www.bix-bibliotheksindex.de
 
 Viele Grüße,
  Magdalena Janßen-Koeller
 Dipl.-Bibl.
 Stadtbücherei Emmerich am Rhein
 Hinter dem Hirsch 1
 46446 Emmerich am Rhein
 Tel. 02822/75424
 Fax. 02822/75430
 www.emmerich.de -> Freizeit+Kultur -> Bücherei
 
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 From: "S.Brunner" xxxxx Date: Fri, 11 Apr 2003 08:08:49 +0200
 Subject: AW: Arnim Reinert
 
 
 
 Sehr geehrte Frau Kaltenbach,
 wir hatten 1995 eine Lesung mit Herrn Reinert zum Thema Erich Käster. Es war toll. Ohne sich in den Vordergrund zu spielen trug der Referent aus Kästners Werken vor und regte die zahlreichen Zuhörer zu Diskussionen an. Es war ein unvergesslicher Abend.
 
 Mit freundlichen Grüßen aus den tief verschneiten Plauen
 
 Sabine Brunner
 
 Vogtlandbibliothek Plauen
 Neundorfer Str. 8
 08523 Plauen
 03741 2912417
 www.vogtlandbibliothek.de
 
 
 -----Ursprüngliche Nachricht-----
 Von: Kaltenbach Anita xxxxx Gesendet: Donnerstag, 10. April 2003 17:45
 An: Forum oeffentliche Bibliotheken
 Betreff: Arnim Reinert
 
 
 Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
 
 wer von Ihnen hat Erfahrung mit einer Lesung von Arnim Reinert zum Thema "Verbrannte Dichter" ? Wie ist dazu Ihr Urteil? Für eine baldige Nachricht wäre ich Ihnen dankbar.
 
 Mit freundlichen Grüßen
 Anita Kaltenbach
 Stadtbücherei Schweinfurt
 Centrum Am Oberen Marienbach 1
 97421 Schweinfurt
 Tel. 09721/51-385
 Fax 09721/51-607
 xxxxx 
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 From: xxxxx (Heinz Marloth)
 Date: Fri, 11 Apr 2003 00:43:49 +0200
 Subject: Re: AW: Prozentzahl Benutzer
 
 
 
 Lieber Manfred Nottebrock,
 
 die antwort auf ihre frage ist einfach: die meisten deutschen
 bibliothekarInnen haben immer noch lücken in ihrer dv-ausbildung. bei
 dem niedrigen niveau der deutschen bibliothekarischen
 ausbildungsstätten ist das kein wunder.
 bei den OEBs ändert sich das in letzter zeit sehr zum guten hin. die
 zahl der bibliotheken in diesem bereich mit guten bis sehr guten HPs
 wächst ständig. möglicherweise üben inzwischen die jungen leser, die
 schon seit jahren "besser" mit dem eigenen oder familien-pc umgehen
 können als ihre eltern, einen heilsamen druck aus.
 das zu untersuchen, wäre aufgabe solider bibliothekswissenschaftlicher
 forschung in zusammenarbeit mit anderen einschlägigen fachdisziplinen.
 
 MfG   H.M.
 --
 xxxxx 
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 From: xxxxx (Heinz Marloth)
 Date: Fri, 11 Apr 2003 00:15:52 +0200
 Subject: Re: Vielen Dank auch
 
 
 
 Liebe Kollegin Silber-Luderich,
 
 ich bedaure die entwicklung, die ihre angelegenheit genommen hat.
 die feststellung, dass es unter bibliothekarInnen schon immer "so ne
 und solche" gegeben hat, wird ihnen leider wenig nützen. aber: wie
 sieht es mit der solidarität der bibliothekarischen verbände mit einer
 in bedrängnis geratenen kollegin aus? kommt aus dieser ecke etwas?
 
 MfG   H.M.
 --
 xxxxx 
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