From: xxxxx (Heinz Marloth)
 Date: Fri, 6 Jun 2003 18:32:14 +0200
 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_Virusgefahr_in_Anh=E4ngen_=28Absender_mit_meinem_Nam?=	=?iso-8859-1?Q?en...=29?=
 
 
 
 Lieber P. Gayer,
 
 vielen dank für ihre rasche antwort.
 zur sache:
 1. attachements sind eine der häufigsten schleusen für viren - wenn
 auch nicht die einzigen.
 2. "es braucht kein geist vom grabe her zu kommen, ..." ist ein
 shakespeare-zitat, ich glaube aus "Hamlet".
 3.  gross- und kleinschreibung ist ein spezielles kapitel, sie rührt
 daher, dass die fehlerhäufigkeit bei modifizierter kleinschreibung
 geringer ist. die idee einer "absoluten" kleinschreibung stammt
 übrigens von Konrad Duden. als er in seiner zeit damit gescheitert
 war, hat er angefangen, den DUDEN zu schreiben.
 
 Frohe Pfingsten und MfG   H.M.
 --
 xxxxx 
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 From: xxxxx (Heinz Marloth)
 Date: Fri, 6 Jun 2003 18:13:29 +0200
 Subject: Re: Wortsuche
 
 
 
 Liebe Karin Pieschel
 
 vielen dank für ihre mail.
 
 der unterschied zwischen wirtschaft und öffentlichem dienst besteht
 darin, dass unternehmerische entscheidungen (meist) rational begründet
 werden können. im übrigen sind hohe abfindungen auf wenige
 spitzenpositionen begrenzt.
 bei bibliotheken ist das etwas anderes. da spielen föderale
 gesichtspunkte noch immer ein grosse rolle.
 zum anderen wirkt das beamtenrecht sehr stark, obwohl
 bibliothekarische tätigkeiten keine hoheitlichen aufgaben sind. sie
 waren es früher einmal, als die bibliotheakre die speichellecker der
 regierenden fürsten waren. heute nennen sie das "tradition".
 
 ob es in zukunft besser werden wird, kann gegenwärtig niemand sagen.
 sicher ist, dass viel überflüssiges geschwätz vom "kulturauftrag" der
 bibliotheken aufhören wird. Bibliotheken sind
 dienstleistungsunternehmen wie die strassenreinigung und ähnliche
 einrichtungen. und die bibliothekare wissen, dass ihr image unter
 "ferner liefen" rangiert. wenn sie das anzweifeln, schauen sie einmal
 in die sitzungsprotokolle der ifla-konferen 1992 hinein.
 
 MfG   H.M.
 --
 xxxxx 
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 From: xxxxx Date: Fri, 6 Jun 2003 18:03:30 +0200 
 Subject: =?iso-8859-1?Q?AW=3A_Virusgefahr_in_Anh=E4ngen_=28Absender_mit?=	=?iso-8859-1?Q?_meinem_Namen=2E=2E=2E=29?=
 
 
 
 LIEBER HERR MARLOTH,
 
 werden Viren häufig auch ohne Attachments eingeschleust oder nur über
 Anhänge mit amtlichem Kennzeichen?
 Gibt es Geist von Grabe?
 Heißt er mit Vornamen Kein?
 Erzählen Geister uns das? Oder wer überhaupt?
 Wieso setzt die Kleinschreibung bei Bibliothekar"I"nnen aus?
 Ist "nicht neues" oder etwas altes? Oder DV-Grundwissen?
 Sind schlechte Kommentare welcher Art auch immer heilbar oder auch nur
 selten oder nie?
 Fragen über Fragen?
 Rätsel über Rätsel?
 Schöne Pfingsten!
 
 mfg p.gayer stadtbuecherei landsberg 
 xxxxx 
 Usprüngliche Nachricht-----
 Von: xxxxx xxxxx Gesendet: Freitag, 6. Juni 2003 16:32
 An: Forum oeffentliche Bibliotheken
 Betreff: Re: Virusgefahr in Anhängen (Absender mit meinem Namen...)
 
 
 Lieber Michael Kroneder,
 
 dass viren häufig über attachements eingeschleust werden, ist nicht
 neues, sondern dv-grundwissen - sogar bei bibliothekarInnen.  da
 braucht kein geist von grabe her zu kommen, um uns das zu erzählen.
 
 MfG   H.M.
 --
 xxxxx 
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 From: xxxxx (Heinz Marloth)
 Date: Fri, 6 Jun 2003 17:31:38 +0200
 Subject: =?iso-8859-1?Q?Re:_Virusgefahr_in_Anh=E4ngen_=28Absender_mit_meinem_Nam?=	=?iso-8859-1?Q?en...=29?=
 
 
 
 Lieber Michael Kroneder,
 
 dass viren häufig über attachements eingeschleust werden, ist nicht
 neues, sondern dv-grundwissen - sogar bei bibliothekarInnen.  da
 braucht kein geist von grabe her zu kommen, um uns das zu erzählen.
 
 MfG   H.M.
 --
 xxxxx 
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 From: =?iso-8859-1?q?Michael=20Kroneder?= xxxxx Date: Fri, 6 Jun 2003 16:43:26 +0200 (CEST)
 Subject: Virusgefahr in Anhängen (Absender mit meinem Namen...)
 
 
 
 Virus in der Anlage;
 
 Liebe ListenteilnehmerInnen,
 
 mit meinem Namen, jedoch ein mir fremder Anbieter
 xxxxx wird eine E-Mail mit Anhang
 versendet. Vorsicht! Anhang ist mit Virus versehen!
 
 Mit freundlichen Grüßen
 
 Michael Kroneder
 
 PS: Hoffentlich hat der Absender mal eine Autopanne
 bei strömenden Regen nachts um 3 Uhr mit leerem
 Handy-Akku.
 
 
 
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 Logos und Klingeltöne fürs Handy bei http://sms.yahoo.de
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 From: Jasmin Leuze xxxxx Date: Fri, 6 Jun 2003 16:13:34 +0200 (MEST)
 Subject: 
 
 
 
 Liebe Kolleginnen und Kollegen,
 
 im Rahmen meiner projektbezogenen Seminararbeit im Aufbaustudiengang
 Bibliotheks- und Medienmanagement an der HdM in Stuttgart interessiere ich mich für
 das Thema Interner Leihverkehr zwischen einer Hauptbibliothek und den
 Zweigstellen. 
 Das Konzept soll gegebenenfalls in der Stadtbibliothek Reutlingen (100.000
 Einwohner, ca. 290.000 Medien und 4 Zweigstellen) umgesetzt werden.
 
 Bei meiner Recherche im Archiv des Forums bin ich bis jetzt nur auf drei
 Bibliotheken (Köln, Mannhaim, Solingen) gestossen, die solch einen Service
 anbieten. Daher würde ich gerne wissen, welche Bibliothek noch Internen
 Leihverkehr (Ausleihe und Rückgabe) als Serviceleistung anbietet. Vorallem die
 Organisation (personell, Gebühren, Transport, in der EDV, usw. sowie ihren
 Erfahrungen in der Bibliothek aber auch das Feedback seitens der Kunden sind für mich
 interessant.
 
 Auch für generelle Hinweise auf problematische oder beachtenswerte Punkte
 bin ich dankbar.
 
 Schon im Voraus herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
 
 
 Mit sommerlichen Grüßen aus Reutlingen
 
 Jasmin Leuze
 Stadtbibliothek Reutlingen
 
 -- 
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 Bitte lächeln! Fotogalerie online mit GMX ohne eigene Homepage!
 
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 From: Katrin Pieschel xxxxx Date: Fri, 06 Jun 2003 13:56:23 +0200
 Subject: Re: Wortsuche
 
 
 
 Sehr geehrter Herr Marloth, 
 
 
 > in der wirtschaft hätten die verantwortlichen für ähnliche zustände
 > schon längst ihre papiere in die hand bekommen und wären in hohem
 > bogen hinausgeflogen.
 
 indem diesen *Spitzenmanagern* der Abschied entsprechend versüßt wird,
 siehe , vergeigte Olympiabewerbung von Berlin, Bankskandal, und, und,
 und... die Liste ließe noch mit vielfältigen Bsp. verlängern!
 Von solchen *Abschiedsgeschnenken* können die zahlreichen sehr
 engagierten Berufskollegen/Innen, die ich bundesweit kenne!, allerdings
 nur träumen...
 
 Zwar findet Wirtschaft in der Wirtschaft statt, um mal einen ehemaligen
 liberalen Wirtschaftsminister zu zitieren, aber nur weil das die
 (angeblich) freie Wirtschaft ist, heißt das noch lange nicht, daß es
 dort keine Probleme und Missmanagement gibt. Ganz im Gegenteitl, wie uns
 die Deutsche Bahn ja gerade seit Anfang des Jahres beweist!
 
 mfG
 
 Katrin Pieschel
 --
 Email:   xxxxx URL:     http://pieschel-berlin.de
 
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 From: xxxxx (Heinz Marloth)
 Date: Fri, 6 Jun 2003 11:43:26 +0200
 Subject: Berliner Pfingsten
 
 
 
 Berliner Pfingsten
 
 Heute sah ich ein Gesicht,
 Wonnevoll zu deuten:
 In dem frühen Pfingstenlicht
 Und beim Glockenläuten
 Schritten Weiber drei einher,
 Feierlich im Gange,
 Wäscherinnen, fest und schwer!
 Jede trug 'ne Stange.
 
 Mädchensommerkleider drei
 Flaggten von den Stangen;
 Schönre Fahnen, stolz und frei,
 Als je Krieger schwangen,
 Blau und weiß und rot gestreift,
 Wunderbar beflügelt,
 Frisch gewaschen und gesteift,
 Tadellos gebügelt.
 
 Lustig blies der Wind, der Schuft,
 Lenden auf und Büste,
 Und von frischer Morgenluft
 Blähten sich die Brüste!
 Und ich sang, als ich gesehn
 Ferne sie entschweben:
 Auf und laßt die Fahnen wehn,
 Schön ist doch das Leben!
 
 
                 Gottfried Keller
                      (1819-1890)
 
 Frohe Pfingsten !!
 MfG   H.M.
 --
 xxxxx 
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 From: "Karl Dietz" xxxxx Date: Fri, 6 Jun 2003 11:02:14 +0200
 Subject: Re: Hinweis auf die Liste WISSEN2 u.a.
 
 
 
 Am 4 Jun 2003, um 13:55 hat Karl Dietz geschrieben:
 
 > 
 > nb.
 
 Hi,
 
 
 > 
 > wg. internationalen gremien u.a. noch folgende info aus 1997:
 > http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/mlist/forumoeb/199705/
 > 19970504.html
 
 die Zusammenstellung auf die sich Rüdiger Pfeil in seinem Beitrag 
 bezieht wurde damals von mir erstellt.
 
 
 > 
 > wg. nationalen gremien u.a. noch folgendes:
 > http://www.seniorennet-hamburg.de/kontakt3.htm
 > 
 
 Ich habe zu diesem Thema einigermassen recherchiert, aber 
 keinen anderen Eintrag gefunden.
 
 
 > und last but not least:
 > http://merkur.hbi-stuttgart.de/pipermail/aki-stuttgart-list/1999-April/
 > 000212.html
 
 zu diesem Thema gibt es noch eine aktuelle Mail von mir:
 
 http://merkur.hbi-stuttgart.de/pipermail/aki-stuttgart-list/2003-May/
 001167.html
 
 
 <punkt>
 
 --
 MfG, Karl Dietz
 
 
 nb. um einen Bezug zum Betr. der Mail herzustellen:
 
 Carl R. Rogers zum Thema: LERNEN
 
 "I want to talk about learning. But not the lifeless, sterile, futile, 
 quickly forgotten stuff that is crammed in to the mind of the poor 
 helpless individual tied into his seat by ironclad bonds  of 
 conformity! I am talking about LEARNING - the insatiable curiosity 
 that drives the adolescent boy to absorb everything he can see or 
 hear or read about gasoline engines in order to improve the 
 efficiency and speed of his 'cruiser'. I am talking about the student 
 who says, "I am discovering, drawing in from the outside, and 
 making that which is drawn in a real part of me." I am talking about 
 any learning in which the experience of the learner progresses 
 along this line: "No, no, that's not what I want"; "Wait! This is 
 closer to what I am interested in, what I need"; "Ah, here it is! Now 
 I'm grasping and comprehending what I need and what I want to 
 know!"  
 Carl R. Rogers, 1983
 
 ...
 
 ...und noch ein Zitat von Ivan Illich, der am 2.12.2002 starb:
 
 
 --- "Ein gutes Bildungswesen sollte drei Zwecken dienen: Es sollte 
 allen, die lernen wollen, zu jedem Zeitpunkt ihres Lebens Zugang 
 zu vorhandenen Möglichkeiten gewähren; es sollte allen, die ihr 
 Wissen mit anderen teilen wollen, Vollmacht geben, diejenigen zu 
 finden, die von ihnen lernen wollen; schließlich sollte es allen, die 
 der Öffentlichkeit ein Problem vorlegen wollen, Gelegenheit 
 verschaffen, ihre Sache vorzutragen." 
 Ivan Illich: Entschulung der Gesellschaft, 1972 
 
 
 beides aus:
 http://listserv.shuttle.de/mailman/listinfo/wissen2
 
 
 
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 From: =?iso-8859-1?q?Michael=20Kroneder?= xxxxx Date: Fri, 6 Jun 2003 09:12:03 +0200 (CEST)
 Subject: Danke: Wortsuche
 
 
 
 Liebe KollegenInne,
 
 vielen Dank für die Wortsuche. 
 
 Michael Kroneder
 
 PS: Werbung im Radio in Bayern mit Otfried Fischer:
 "Mehr sog i net"
 
 
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 From: xxxxx (Heinz Marloth)
 Date: Fri, 6 Jun 2003 01:25:54 +0200
 Subject: Re: Wortsuche
 
 
 
 Liebe KollegInnen,
 
 nach dieser serie von wortmeldungen zur "Wortsuche" fiel mit trotz
 grosser hitze in berlin wieder die charakterisierung öffentlicher
 bibliothekarInnen durch H.M. Enzensberger ein:
 o  zaristische katalogzustände
 o  .....
 o  .....
 o  fahrkartenknipsermentalität bei den angestellten.
 
 ein trost, dass es bei den kollegInnen aus anderen sparten auch nicht
 anders bestellt ist. FAZ, taz und neuerdings auch der TAGESSPIEGEL
 kritisieren, dass in der Stabi eine haarsträubende
 katalogsituation  herrscht - und das kurz vor beginn von IFLA 2003.
 in der wirtschaft hätten die verantwortlichen für ähnliche zustände
 schon längst ihre papiere in die hand bekommen und wären in hohem
 bogen hinausgeflogen.
 
 MfG   H.M.
 --
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