From: "Bianca Weinitschke" <Bianca.WeinitschkexXhier_at_einsetzenXxstudent.hu-berlin.de> Date: Wed, 22 Jun 2005 19:53:15 +0200 Subject: =?iso-8859-1?Q?Bibliotheksf=F6rdervereine?=
Sehr geehrte Damen und Herren, für eine Publikation, die u. a. alle deutschen Bibliotheksfördervereine zu erfassen versucht, wird Ihre Mithilfe erbeten. Sofern Ihre Bibliothek einen solchen Förderverein hat, der weder in der DBV-Datenbank noch im Bibliothekskalender oder im Jahrbuch der Öffentlichen Bibliotheken verzeichnet ist, möchten wir Sie um folgende Angaben bitten: - Name des Fördervereins: - Name der Bibliothek: - PLZ, Ort, Straße: - Telefon: - Telefax: - E-Mail: - Ansprechperson: - Homepage: Ich bedanke mich im voraus für Ihre Bemühungen und verbleibe mit freundlichen Grüßen, Bianca Weinitschke, Teilnehmerin des Projektseminars "Von der Idee zum Buch" am Institut für Bibliothekswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Nähere Informationen zum Projekt entnehmen Sie bitte unserer Webseite: www.ib.hu-berlin.de/buchidee ************* Informationen zur Mailingliste finden Sie unter http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/mlist/maiser.html
From: "Stadt Goeppingen Stadtbibliothek" <StadtbibliothekxXhier_at_einsetzenXxgoeppingen.de> Date: Wed, 22 Jun 2005 17:33:46 +0200 Subject: Antw: AW: Problem mit Verantwortlichkeiten
Hallo Frau Gietz, beim Lesen dieser Meinungen fiel mir ein, dass ich es nie gewagt habe Spiele für meine Kinder auszuleihen - und wenn ich als normale Kundin in die Bibliothek gekommen wäre, hätte ich erst recht das vermieden. Im Trubel in einer Bibliothek mit mehreren Kindern im Schlepptau, die wie immer durstig sind, aufs Klo müssen, jedes einen anderen Sonderwunsch hat - wäre ich garantiert nicht in der Lage gewesen irgendwelche Spiele nach ihren zig Teilen vor der Ausleihe zu kontrollieren. Wir in Göppingen zählen sie nach der Ausleihe nicht selbst, sondern unsere Bücherkinder tun das. Das zeigt wie nervig das ist, auch wenn ich jetzt keine bessere Lösung parat habe als KundInnen, die sofort anrufen auf jeden Fall Glauben zu schenken. (Ein Kind ist erst recht nicht dazu in der Lage). Iin Göppingen kopieren wir die Spielanleitungen prophylaktisch vorher, damit wir diese auf jeden Fall immer schnell zur Hand haben. Eigentlich sollte man Verlage und Firmen drängen einen gewissen Vorrat von allen Teilen gleich mitzugeben - das wäre ein toller Service. Könnte vielleicht EKZ anregen... Mit freundlichen Grüßen Armi Bernstein Stadtbibliothek Göppingen Kornhausplatz 1 - 73033 Göppingen Tel.: 07161/650-433 - Fax: 07161/650-428 stadtbibliothekxXhier_at_einsetzenXxgoeppingen.de - http://www.stabi.fto.de >>> gietzxXhier_at_einsetzenXxSTOCKACH.de 16.06.2005 18:16 >>> Hallo, ich möchte klarstellen, dass ich gegenüber der Kundin keine große Sache aus dem Problem gemacht habe - selbstverständlich nicht. Dafür ist der Aufwand und Ärger natürlich nicht gerechtfertigt. Es geht mir in diesem Diskussionsforum auch nicht darum, die Mutter rechtlich "dranzukriegen". Die Selbstverständlichkeit, mit der die Mutter fand, es wäre nicht ihr sondern unser Problem hat mich aber sehr geärgert. Meine Konsequenz ihr gegenüber war, dass ich beim Kind einen Vermerk gemacht habe, ihm kein Spiel mehr ohne die Eltern auszuleihen. Ich habe nicht vor, dieses Verfahren jetzt allgemein anzuwenden. Wir sind bestimmt in der Auslegung unserer Regeln kulant und entscheiden im Zweifel fast immer für den Kunden. Aber manche Kundenauffassungen finde ich dann doch ziemlich dreist und wollte hier hören, ob ich mit meiner Beurteilung in diesem Fall falsch liege. Mit der Kundin hat diese Bitte um Meinungen nichts mehr zu tun. Sie hatte nichts zu bezahlen und war völlig zufrieden. Mit freundlichen Grüßen Gabriele Gietz Stadtbücherei Stockach Salmannsweilerstr. 1 78333 Stockach Tel. 07771-802-308 E-Mail: gietzxXhier_at_einsetzenXxstockach.de -----Ursprüngliche Nachricht----- Von: Markus Suplicki [mailto:msuplickixXhier_at_einsetzenXxweb.de] Gesendet: Donnerstag, 16. Juni 2005 15:16 An: Forum oeffentliche Bibliotheken Betreff: Re: Problem mit Verantwortlichkeiten Hallo! Vor allem, wenn Kinder im Spiel sind, sollte man meiner Meinung nach Realitätssinn und Sinn für die Verhältnismäßigkeit bewahren. (OK, ich bin etwas voreingenommen, weil ich selbst Kinder habe :-)) Für kleine Kinder sind die Folgen des Handels nicht in jedem Fall absehbar: Dass es die Medien nicht bemalen oder sonstwie absichtlich beschädigen darf, sollte einer Achtjährigen klar sein, weil in diesem Alter Mein und Dein schon lange klare Begriffe sind. Bei solchen Fällen wären die Eltern wohl in die Pflicht zu nehmen. Solche speziellen Verfahrensdinge wie das Zählen von Spieleteilen würde ich aber nicht unbedingt voraussetzen, mit oder ohne Aufkleber (kommt ja auch dazu darauf an, wie der Text formuliert ist: verständlich für Kinder oder nicht?!). Auf Unterschriften von Kindern können Sie ohnehin nicht pochen, weil die keine rechtlichte Gültigkeit haben. Im Zusammenhang mit dem Streitobjekt (eine Spielanleitung läßt sich in fünf Minuten neu kopieren und beilegen!) würde ich also keine große Sache daraus machen. Eigenständigkeit von Kindern sollte man belohnen, nicht bestrafen. Kindern die Nutzung von bestimmten Medien nur im Beisein der Eltern zu gestatten, finde ich den falschen Weg. Sie wollen do ch die Bibliotheknutzung von Kindern fördern, nicht verhindern... Die Energie, die Sie in die Streitereien legen, fände ich besser in eine Überlegung investiert, wie Sie auch Kinden solche speziellen Dinge der Benutzungsordnung nahebringen können, damit der Ärger möglichst minimiert wird. Viele Grüße von Markus Suplicki HagenMedien Stadtbücherei Springe 1 58095 Hagen Tel.: 02331 / 207-5737 Fax: 02331/ 207- 2442 markus.suplickixXhier_at_einsetzenXxstadt-hagen.de FORUMOEBxXhier_at_einsetzenXxhbz-nrw.de schrieb am 16.06.05 11:57:28: Liebe Kollegen, neulich hatte ich einen kleinen Disput mit einer Kundin, zu dem ich gerne Meinungen lesen würde. Das Problem: unsere Gesellschaftsspiele sind mit einem Aufkleber gekennzeichnet, der die Kunden verpflichten soll, die Spielteile vor der Ausleihe selbst zu zählen, da ansonsten das Fehlen von Spielteilen ihnen angelastet würde und sie für Ersatz (2,- EUR pro Teil) zu sorgen hätten. Nach der Rückgabe zählen wir die Teile ebenfalls. Das Verfahren klappt so einigermaßen. Die Mutter, um die es geht, sagte bei der Rückgabe Bescheid, dass die Spielanleitung fehlen würde. Sie lehnte jede Verantwortung ab, weil ihre 8jährige Tochter das Spiel selbständig und allein ausgeliehen und eben nicht vorher gezählt hätte. Sie fand, dass es von einem Kind zuviel verlangt ist, diese Vorschrift zu lesen, zu verstehen und zu befolgen. Meine Auffassung ist, dass die Eltern die Verantwortung für die Medienauswahl ihres Kindes haben. Wenn das Kind also allein etwas ausleiht und die damit verbundenen Modalitäten nicht versteht, müßten die Eltern entweder die möglichen Folgen akzeptieren oder eben gemeinsam mit dem Kind kommen. Wie sehen Sie die Sache? Mit freundlichen Grüßen Gabriele Gietz Stadtbücherei Stockach Salmannsweilerstr. 1 78333 Stockach Tel. 07771-802-308 E-Mail: gietzxXhier_at_einsetzenXxstockach.de ************* Informationen zur Mailingliste finden Sie unter http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/mlist/maiser.html ************* Informationen zur Mailingliste finden Sie unter http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/mlist/maiser.html ************* Informationen zur Mailingliste finden Sie unter http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/mlist/maiser.html ************* Informationen zur Mailingliste finden Sie unter http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/mlist/maiser.html
From: =?ISO-8859-1?Q?=22Birgitta_Negel-T=E4uber=22?= <negel.taeuberxXhier_at_einsetzenXxgmx.de> Date: Wed, 22 Jun 2005 15:47:24 +0200 (MEST) Subject: =?ISO-8859-1?Q?Taschen_einschlie=DFen?=
Liebe Liste, seit einiger Zeit stellen wir vermehrt Diebstähle in der Bücherei fest. Als Konsequenz daraus bitten wir nun die Leser verstärkt ihre Taschen einzuschließen. Garderobenschränke sind vorhanden, allerdings sind sie räumlich nicht abgetrennt vom Büchereiraum, so dass die meisten eben doch mit Taschen durchgehen. Wir bekommen das häufig auch nicht direkt mit. Meine Frage nun an die KollegInnen aus vergleichbar großen Büchereien (Halver hat ca. 18.0000 Medien und ca. 60.000 Ausleihen): wie handhaben Sie dieses Problem? Führt es zu Schwierigkeiten/Diskussionen mit den Benutzern? Bei uns sind es vorzugsweise die Erwachsenen, mit denen wir mitunter Diskussionen über Sinn und Zweck dieser Maßnahme führen, für die Schüler ist es kein Problem. Viele Grüße Birgitta Negel-Täuber Stadtbücherei Halver -- Geschenkt: 3 Monate GMX ProMail gratis + 3 Ausgaben stern gratis ++ Jetzt anmelden & testen ++ http://www.gmx.net/de/go/promail ++ ************* Informationen zur Mailingliste finden Sie unter http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/mlist/maiser.html
From: "Stadt Goeppingen Stadtbibliothek" <StadtbibliothekxXhier_at_einsetzenXxgoeppingen.de> Date: Wed, 22 Jun 2005 15:43:45 +0200 Subject: Antw: Indigo-Kinder
Sehr geehrte Frau Wesselmann, wir haben folgende Titel im Bestand: Carroll, Lee: Die Indigo-Kinder Hehenkamp, Carola: Das Indigo-Phänomen Holey, Jan Udo: Die Kindes des neuen Jahrtausends Harland, Simone: Hyperaktiv oder hochbegabt;Indigo-Kinder; Begabung erkennen... stehen alle im Bereich Esoterik unter dem IK New Age - und warem zu meinem Erstaunen alle ausgeliehen, obwohl ich die Welle bereits vorbei wähnte. Hätten wir damals unser Service Bestseller - Aktuell gehabt, hätte ich die Titel zuerst dorthin gesteckt - und die Kunden hätten 2 Euro pro Leihfrist bezahlt. Alle waren Wunschkartentitel - ich denke die Kunden haben das Recht sich über alles zu informieren. Mfg Armi Bernstein Sadtbibliothek Göppingen >>> Gertrud.WesselmannxXhier_at_einsetzenXxcrailsheim.de 21.06.2005 17:39 >>> Liebe Kolleg/innen, bei uns kommen immer wieder Nachfragen nach Büchern zum Thema "Indigo-Kinder". Bisher hatten wir keine im Bestand, da mir laut ekz-Besprechung alles zu spekulativ erschien. Nun habe ich erfahren, dass diese aus den USA kommende Welle vom Sekten-Info NRW behandelt wird. Wie ist das alles zu bewerten? Haben andere Büchereien Bücher zu diesem Thema im Bestand? Mit freundlichen Grüßen Gertrud Wesselmann Stadtbücherei Schloßplatz 2 74564 Crailsheim Tel.: 07951 44434 Fax 07951 955194 e-mail: Gertrud.WesselmannxXhier_at_einsetzenXxcrailsheim.de ************* Informationen zur Mailingliste finden Sie unter http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/mlist/maiser.html ************* Informationen zur Mailingliste finden Sie unter http://www.hbz-nrw.de/produkte_dienstl/mlist/maiser.html