Blog-Post zum Thema Kooperative Sacherschließung
Wie lassen sich vorhandene Erschließungsdaten bibliotheksübergreifend nachnutzen?
Ein hbz-Beitrag auf metadaten.community zeigt anhand eines Praxisbeispiels Möglichkeiten und Perspektiven der kooperativen Sacherschließung auf.

Kooperative Sacherschließung: Potenziale und Perspektiven
Was in einem Bibliothekskatalog bereits inhaltlich erschlossen wurde, muss andernorts nicht erneut erschlossen werden. Im Beitrag „ID-basierte Schlagwortanreicherung des hbz-Verbundkatalogs via SRU“ erläutert die Gruppe Metadateninfrastruktur, wie sich vorhandene Schlagwortfolgen aus anderen Bibliothekskatalogen anhand gemeinsamer Identifikatoren automatisiert nachnutzen lassen.
Ein am hbz entwickelter Workflow veranschaulicht die Möglichkeiten offener Schnittstellen und Werkzeuge wie Metafacture für die kooperative Sacherschließung. Mit dem Verfahren konnten bereits rund 180.000 Titeldatensätze angereichert werden.
Über die konkrete Anwendung hinaus beleuchtet der Beitrag Perspektiven für die Weiterentwicklung verbundübergreifender Verfahren. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Plattform Culturegraph, die bibliografische Daten zu Werkbündeln zusammenführt und so zusätzliche Möglichkeiten zur Nachnutzung vorhandener Erschließungsinformationen eröffnet.
Mit der Veröffentlichung auf metadaten.community bringt die Gruppe Metadateninfrastruktur ihre praktischen Erfahrungen in den fachlichen Austausch über die Weiterentwicklung kooperativer Sacherschließung ein.