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Open Access

Mit Open Access den freien und kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Literatur und anderen Materialien im Internet schaffen.

Von der Idee zum Werkzeug

Das Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) ist eine der wichtigsten Säulen der Open-Access-Bewegung in Nordrhein-Westfalen sowie im gesamten deutschsprachigen Raum. Open Access hat sich in den vergangenen Jahren von der Idee zu einem wichtigen und zunehmend verbreiteten Werkzeug der wissenschaftlichen Informationsvermittlung entwickelt.

Für die Wissenschaft stellte sich mit Blick auf aktuelle Entwicklungen die Frage, ob die bisherigen Publikationsformen und -methoden den sich ändernden Ansprüchen wissenschaftlichen Austausches noch gerecht werden. Die Zyklen von Erkenntnisgewinn und Publikation verkürzen sich zunehmend – eine Entwicklung, der die Verlage mit ihren oft monatelangen Peer-Review-Verfahren häufig nicht genügen konnten. Die an den Printprozess angepassten Geschäftsgänge haben sich über Jahre nur sehr langsam an das neue elektronische Umfeld mit seinen Möglichkeiten angepasst.

Förderer der Bewegung

Die von der Max-Planck-Gesellschaft initiierte Berlin Declaration (Berlin Conference, 2003), die auch das Land Nordrhein-Westfalen früh unterzeichnet hat, stellt einen wichtigen Ausgangspunkt für die Open-Access-Bewegung in Deutschland dar. In Nordrhein-Westfalen haben das Wissenschaftsministerium, die Universitäten und das hbz die Open-Access-Entwicklung inzwischen über mehr als eine Dekade aktiv begleitet.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) als einer der wichtigsten nationalen Forschungsförderer unterstützt Open Access vielfältig mit Fördermaßnahmen und gleichfalls einer klaren Positionierung. Die Europäische Kommission hat sich ebenso deutlich für Open Access ausgesprochen. Sie sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Innovation in Europa.

Werkzeuge in der Praxis

Im Ergebnis der Bemühungen bildete sich eine Gemeinschaft aus Wissenschaftlern und Informationsversorgern, die das größtenteils mit öffentlichen Mitteln erworbene Wissen frei zugänglich und die neuen technischen Möglichkeiten im Publikationsprozess nutzbar machte.

Dazu gehört die 2003 gestartete Digital Peer Publishing-Initiative (DiPP). Wissenschaftler aller Disziplinen können bei DiPP und German Medical Science (GMS) eigene Open-Access-Journals betreiben. Für die Dokumentenverwaltung werden OPUS sowie das Fachrepositorium Lebenswissenschaften eingesetzt.

Kontakt

Dr. Andres Quast
Telefon: +49 221 400 75 - 460
E-Mail:

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