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OpenURL Gateway

Das OpenURL Gateway reduziert den Aufwand zur Verwaltung von Linkresolvern, indem es als Vermittler zwischen Rechercheangeboten und der Literaturbereitstellung durch Bibliotheken dient.

Funktionsweise

OpenURL Resolver geben Auskunft zur Verfügbarkeit von Dokumenten im Kontext einer bestimmten Bibliothek oder Institution. Sie sind also lokale Dienste, die von jeder Bibliothek separat angeboten werden müssen. Dementsprechend müsste jede Bibliothek ihren Resolver also bei jeder einzelnen Website registrieren, bei der Nutzer dieser Bibliothek nach Literatur recherchieren könnten. Diese Website wiederum müsste ihren Nutzern entsprechend eine Liste aller registrierten Bibliotheken (bzw. Linkresolver) zur Auswahl anbieten. Dies erzeugt auf beiden Seiten beträchtlichen Aufwand.

An dieser Stelle setzt das vom hbz betriebene Gateway an: Es übernimmt die Funktion eines Verteilers zwischen Recherche- bzw. Nachweisdiensten und bibliothekseigenen Linkresolvern. Dabei meldet eine Bibliothek (oder sonstige Einrichtung) ihren Resolver einmalig beim OpenURL Gateway an und der Datenbank-Anbieter verlinkt seinerseits lediglich auf dieses Gateway. Die Bibliothek muss ihren Resolver nicht mehr bei jedem Anbieter melden und die Nachweissysteme müssen kein eigenes Linkresolver-Verzeichnis pflegen. Dadurch wird der Aufwand auf beiden Seiten erheblich reduziert.

Funktion aus Sicht der Nutzer

Jede Website, die Literatur nachweist – sei es z. B. ein Fachinformationsdienst oder eine Virtuelle Fachbibliothek (ViFa) mit ihren Datenbanken oder Wikipedia mit Fundstellennachweisen und Sekundärliteratur -, kann zu den einzelnen nachgewiesenen Dokumenten einen Link auf das Gateway hinzufügen. Über diesen Link werden die bibliographischen Angaben zu dem Dokument an das Gateway weitergegeben.

Klickt ein(e) Nutzer/-in in der ViFa oder in Wikipedia auf den Link, gelangt sie/er zum Gateway und ordnet sich dort derjenigen Bibliothek zu, bei der sie/er angemeldet ist. Zur Auswahl dient wahlweise eine Suchfunktion oder eine Karte. Sofern eine Bibliothek ihre IP-Adressen hinterlegt hat, und der/die Nutzer/-in sich im Campus-Netz befindet, erfolgt die Zuordnung automatisch. Die Auswahl kann zudem über ein Cookie gespeichert werden.

Nach der Auswahl der Bibliothek leitet das Gateway dann zum Linkresolver der ausgewählten Einrichtung weiter. Dieser gibt dann Auskunft darüber, wie der/die Nutzer/-in mit Hilfe der Bestände und Dienstleistungen der Bibliothek an das gewünschte Dokument gelangt.

Das Gateway dient ausschließlich als Vermittler: Es wertet die bibliographischen Daten nicht selbst aus.

Registrierung und technischer Betrieb

Der Betrieb wird dauerhaft durch das hbz unentgeltlich als Infrastruktur-Dienstleistung für Wissenschaft und Forschung gewährleistet. Die Teilnahme steht allen interessierten Einrichtungen - auch Öffentlichen Bibliotheken, privaten Hochschulen, Forschungseinrichtungen etc. - offen.

Mehr Informationen

Eine detailliertere Beschreibung finden Sie auf der Website des Gateways.

Kontakt

Heiko Jansen
Telefon: +49 221 400 75 - 150
E-Mail:

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